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Datenblatt image
ID 18148

VOODOO PRINCE


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Reiner Knizia
Grafik: Stephanie Böhm

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2-5

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Beim Stichspiel Voodoo Prince scheidet man nach einer bestimmten Anzahl eigener Stiche aus. Da man dann so viele Punkte erhält, wie Stiche bereits gespielt wurden, möchte man möglichst spät ausscheiden. Aber nicht als Letzter, denn der bekommt nur die eigenen Stiche gutgeschrieben...

Regeln

Grundsätzlich verläuft Voodoo Prince wie ein herkömmliches Stichspiel. Aus der laufenden Runde scheidet jedoch sofort aus, wer die spielerzahlabhängige Anzahl Stiche gemacht hat -zu viert und fünf sind dies beispielsweise drei, zu dritt vier. Wer als Letzter übrig bleibt, erhält zwar nur wenige Punkte, darf dafür jedoch in der nächsten Runde die Trumpffarbe bestimmen. Insgesamt werden fünf Runden gespielt.

Unter den jeweils 16 Karten (Werte 0-15) in fünf Farben gibt es allerdings auch ein paar Sonderkarten: Die Voodoopuppe 0 schlägt die höchste Karte ihrer Farbe. (Dies ist nur die 15, falls fünf Spieler teilnehmen und somit alle Karten im Spiel sind.) Die 5en und 7er sind dagegen sogenannte "Stichteiler": Wer mit ihnen einen Stich gewinnt, muss diesen aufteilen und erhält somit 2 Stiche auf einen Schlag.

Meinung

Trumpf bestimmen zu dürfen ist meist sehr hilfreich und sollte dafür sorgen, in der Folgerunde richtig gut zu punkten. Allerdings ist es üblicherweise ratsam, überhaupt gar nicht erst Letzter zu werden, da ein solcher Rückschlag oft nur schwer wieder aufzuholen ist. Dabei gilt: Je mehr Teilnehmer, desto fataler ist es, eine Runde zu verlieren. Am besten wird man eben immer genau Vorletzter -was sich natürlich viel zu oft gar nicht planen lässt. Aber man kann spekulieren, man kann abschätzen wie gut das eigene Blatt ist, und man kann anhand der Trumpffarbe ein paar sichere Stiche auf später verschieben.

Rein optisch führt Voodoo Prince fort, was Vampire Queen begonnen hat: thematisch beliebige, aber richtig gute Illustrationen, die dafür sorgen, dass man die Karten gerne auf der Hand hält und der Ablauf keiner stupiden Mechanik folgt, hinter der alles andere verblasst. Auch inhaltlich gibt es durchaus Parallelen, denn beides sind ungewöhnliche Stichspiele -ungewöhnlich gute sogar.

Fazit

Diese Mischung aus Stichspiel und speziellem Kniff, der für einen asymmetrischen Verlauf sorgt, gefiel bereits bei Vampire Queen. Und auch Voodoo Prince gelingt das Kunststück, dauerhaft interessant und abwechslungsreich zu bleiben. Für Freunde von Stichspielen daher eine klare Kaufempfehlung!


2018-03-26, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
15.03.2018
erfrischend anderes Stichspiel

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