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Datenblatt image
ID 17254

SHOPPING QUEEN


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: HUCH! [->]
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3-5

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60

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 3.5 von 10
punkte

Score gesamt: 51.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In dieser Brettspielumsetzung zur gleichnamigen TV-Doku geht es darum, möglichst viele Fashion-Punkte zu sammeln. Diese begehrten Punkte gibt es für komplette Outfits und durch das Urteil der Mitspieler(innen). Aber auch rechtzeitig den Laufsteg anzusteuern bietet Vorteile.

Regeln

Nachdem der Spielplan in die Tischmitte platziert wurde, werden die Wissens- und Aktionskarten getrennt voneinander gemischt und als zwei separate Stapel ausgelegt. Anschließend werden die Fashion-Karten den entsprechenden Shops zugeordnet. Jeder Spieler erhält eine Anziehfigur, ein Shopping-Mobil, einen Geldumschlag mit dem Startkapital und fünf Wertungschips. Danach werden zwei Motto-Karten ausgelegt. Jeder Spieler versucht im Laufe des Spiels, eines der Mottos zu erfüllen. Dazu würfelt der aktive Spieler und zieht die Guido-Figur im Uhrzeigersinn vorwärts. Landet die Figur auf einem Feld mit einer Wissensfrage, muss eine Fragestellung beantwortet werden. Bei Aktionsfeldern muss der Spieler eine entsprechende Aktivität ausführen. Auf einem Jokerfeld hat der Spieler die freie Wahl zwischen Wissensfrage und Aktion. Bei einer richtig beantworteten Frage oder bei einer Aktion, die von den Mitspielern positiv beantwortet wurde, darf der Spieler einkaufen gehen. Innerhalb seines Zugs darf der Spieler Würfelpunkte verfallen lassen und maximal eine Fashion-Karte kaufen. Sobald ein Spieler genügend Fashion-Karten zum gewählten Motto erstanden hat und mit seinem Outfit zufrieden ist, darf er den Laufsteg ansteuern.

Das Spiel endet nach Ablauf von acht Runden oder wenn der vorletzte Spieler vor Ablauf der achten Runde mit seinem Shopping-Mobil auf den Laufsteg gefahren ist. Nun erfolgt die Wertung zum Motto und zum Look, der von den Mitspielern bewertet wird. Last not least gibt es eine Laufsteg-Wertung, und der Spieler mit den meisten Fashion-Punkten hat dann gewonnen.

Meinung

Im vorangegangenen Ablaufblock wurde gewohnheitsmäßig der Terminus „Spieler“ verwendet. Im Fall von Shopping Queen wäre aber die Bezeichnung „Spielerin“ eher angebracht, denn das primär angesprochene Klientel dürfte zu 98% aus Frauen bestehen, die ja auch die Zuschauermehrheit der TV-Doku darstellen. Demzufolge war es auch keine Überraschung, dass diese Brettspieladaption in den Testrunden massiv polarisiert hat. Freunde der TV-Reihe und junge Mädchen hatten Spaß an dem Spiel, während die Männer lediglich gelangweilt das Ende beigesehnt haben.

Kompliziert ist das Spiel nun wahrlich nicht. Man würfelt, zieht eine Figur vorwärts und beantwortet eine Frage oder macht sich zum Affen führt eine Aktion aus und ist anschließend dem subjektiven Wertungssinn der Mitspieler ausgeliefert. Für Vielspieler ist Shopping Queen ein Graus. Und selbst Gelegenheitsspieler dürften mit dem Ganzen nicht warm werden, es sei denn, es handelt sich um bekennende Guido Maria Kretschmer Fans.

Die Fragen drehen sich natürlich überwiegend um Mode, doch der Schwierigkeitsgrad hält sich in überschaubaren Grenzen, sofern die Spieler allgemein modeinteressiert sind. Die Aktionsaufgaben sind alberne Herausforderungen, die teilweise lächerliches Niveau haben (z.B. „pfeife ein Lied, ohne dabei zu lachen“). Eine Vorliebe für Partyspiele ist bei Shopping Queen daher sicherlich nicht von Nachteil.

Aufmachung, Illustration und Materialqualität lassen zu wünschen übrig. Die Grafik ist langweilig und die Kärtchen hätten ein bisschen stabiler sein können. Am schlimmsten ist aber die Tatsache, dass sowohl die Aktionsbeurteilung als auch die Look-Wertung vom subjektiven Geschmack der Mitspieler abhängen. Was für ein Quatsch!

Fazit

Aus persönlicher Sicht des Rezensenten ist Shopping Queen großer Mist mit Tendenz zur Mindestpunktzahl. Die meisten Mit-Tester schließen sich bedingungslos dieser Beurteilung an, aber da auch zwei positive Rückmeldungen vorliegen, muss die Punktvergabe aus demokratischen Gründen leicht nach oben korrigiert werden. Verdammte Demokratie … es lebe die Diktatur ;-)


2015-10-14, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
3.5heavywolf
20.05.2015

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