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Datenblatt image
ID 18118

ROCK THE BOCK


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: Zoch [->]
Autor: Christwart Conrad
Grafik: Marcin Piwowarski

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2-4

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15

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ab 7


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Die Tiere wollen ein Musikfestival besuchen -natürlich das tierischste Festival weit und breit. Doch es gibt leider nicht genügend Plätze für alle. Wie gut, dass für jede Tierart unterschiedliche Kontingente bereitstehen. Und trotzdem ist es nicht so leicht, eines der begehrten Tickets zu ergattern...

Regeln

Jede Runde werden die verfügbaren Kontingente (per Karte) neu festgelegt, VIP-Tickets gelten dabei als separate Kategorie. Alle Spieler wählen gleichzeitig eine ihrer Tierkarten. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Einzeltiere, sondern gleich um ganze Gruppen. Entsprechend viele Tickets benötigen sie auch. Danach werden erneut gleichzeitig Karten gespielt, dieses Mal jedoch jeweils zwei. Darunter dürfen dann auch Sonderkarten sein. Werden gleich zwei davon gespielt, beziehen sich beide auf das zuvor gelegte Tier, ansonsten wirkt der Effekt auf die jeweils andere Karte: Mit einem VIP-Ausweis zählt die Karte nicht mehr zur Tierart, sondern zur VIP-Gruppe. Ein Schwarzmarkt sorgt für 5 zusätzliche Tickets, ein Klohäuschen macht dagegen überhaupt nichts (sondern steht nur so rum).

Werden zu viele Tickets einer Gruppe angefragt, müssen zunächst alle Spieler mit der jeweils höchsten Summe ihre Karten wieder auf die Hand nehmen. Das wiederholt sich solange, bis allen verbliebenen Einlass gewährt werden kann. Der Spieler mit der höchsten Summe erhält dafür ebenso viele Punkte, der Zweitplatzierte stets 2 Punkte. Dies gilt übrigens auch dann, wenn er nur ein einziges Ticket haben wollte. Sobald ein Spieler weniger als drei Tiere auf der Hand hat, werden alle Karten neu verteilt. Nach drei dieser Durchgänge ist dann Schluss mit dem Ticketverkauf und die Party kann beginnen.

Meinung

Hirsch, Kuh, Pferd, Schaf und Schwein treffen sich also zur Bauerndisko, k*cken die Klohäuschen voll und besorgen sich illegale VIP-Tickets? Na, vermutlich sind die Schweine primär mit den mobilen WCs beschäftigt... Auf jeden Fall schließt Rock the Bock thematisch an Zochs Beasty Bar an, bei dem sich die Tiere ja "nur" um einen Platz an der Einlaßschlange prügelten. Die Illustrationen sind zwar nicht ganz so witzig geworden, aber dafür lassen sich die Tierarten farblich hervorragend unterscheiden.

Bei der Wahl der Karten dominiert jedoch der Zufall. Dies beginnt mit der Tatsache, dass die Handkarten manchmal einfach überhaupt nicht zum Ticketangebot passen wollen. Während für manche Tiere zweistellige Kontingente existieren, gibt es für andere nämlich genau Null. Natürlich nicht immer, da die Werte auf den Rundenkarten fair gleichverteilt sind, aber eben doch stark schwankend. Und auch auf die Karten der Mitspieler kann man erst nach ein paar Runden spekulieren -wenn man sich merkt, was diese wieder auf die Hand nehmen mussten. Besonders ärgerlich ist es, wenn nur die Mitspieler von einer eigenen Schwarzmarktkarte profitieren.

Fazit

Das Verteilverfahren ist komplizierter als bei einer Fußballweltmeisterschaft, der Einfluss ähnlich den Zugabe-Rufen bei einem Konzert: Man hat den Eindruck, ein wenig bewirken zu können -aber eben doch nur so viel, wie ohnehin schon vorgesehen war. Ganz uninteressant ist der Run auf die Karten dennoch nicht. Rock the Bock ist kein daher kein Rockkonzert, sondern eher ein moderner Eurovision Song Contest -mit all seinen bekannten Eigenschaften.


2018-03-08, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
01.03.2018
mittelmäßiges Musikfestival

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