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Datenblatt image
ID 14064

MOUNT DRAGO


cover
andere Namen: Draco
Jahrgang: 2011

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Leo Colovini
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2-5

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.8 von 10
punkte

Score gesamt: 57.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Beim jährlichen Wettstreit der Drachenreiter wechseln die Spieler ihre Drachen auf dem Weg zum Gipfel des Mount Draco. Zwischendurch gibt es immer wieder Punktwertungen, denn am Ende gewinnt nicht der schnellste Drache, sondern der geschickteste Reiter.

Regeln

Zehn verschiedene Drachen bewegen sich die Laufstrecke entlang. Welcher Spieler gerade auf welchem Drachen reitet, wird durch die vor dem Spieler ausliegende Karte definiert. Natürlich passen niemals mehrere Reiter auf nur ein einziges Tier.

Reihum wird stets eine Handkarte ausgespielt und der jeweilige Drache entsprechend viele Felder vorwärts gezogen. Sitzt auf ihm bereits ein Reiter, wird die Karte danach einfach unter den eigenen Ablagestapel geschoben. Andernfalls kommt sie oben hinauf, denn ab sofort ist diese Echse die eigene.

Zieht der Drache auf ein blaues Feld, wird eine kleine Wertung durchgeführt. Alle Reiter, die sich auf einem Feld befinden, dessen aufgedruckter Wert höchstens 3 beträgt, erhalten entsprechend viele Siegpunkte. Bei grünen Wertungsfeldern gibt es diese Einschränkung nicht, hier darf auch bei 8er Feldern gepunktet werden. Gleiches gilt jedes Mal, wenn ein neuer Drache eines der vier letzten Felder erreicht.

Wird keine Wertung ausgelöst, dürfen die Handkarten wieder auf sechs Stück aufgefüllt werden. Draco endet, sobald ein dritter Drache den Gipfel erreicht hat. Der Reiter mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Meinung

Graphisch sorgt Draco mit seinen attraktiven Drachenabbildungen praktisch sofort für Interesse. Die schicken Karten sind bei schlechtem Licht allerdings nicht immer leicht zu unterscheiden, sodass für ausreichende Beleuchtung gesorgt werden sollte. Ein anderes optisches Hindernis ist der Verzicht auf eine Farbkodierung bei den Spielersteinen. Auf der Siegpunktleiste werden stattdessen Drachenreitersteine mit abstrakten Symbolen verwendet, die zunächst einmal von den Spielern irgendwie bezeichnet werden müssen. Schnell entstehen spontane Namen wie „[mein Stein ist] der mit dem Kringel“, „kaputte Katze“ oder „Stern der Weisen“. Besonders intuitiv ist dies nicht. Auf dem Spielplan sieht es dagegen besser aus: Die Werte der Felder stehen daneben, sodass kein Drache sie verdecken kann.

Spieltechnisch ist zu bemerken, dass Siegpunkte meist gesammelt werden, wenn andere Spieler eine Wertung ausführen. Manch ein Spieler fühlt sich dadurch ein wenig gespielt. Allerdings besteht der Trick eben darin, sich selbst auf einem hohen Punktefeld zu platzieren und danach andere Drachen die entsprechenden Wertungen ausführen lassen. Zumindest solange die Karten mitspielen.

Fazit

Phantasievoll und bunt ist das Treiben bei Draco, dem eigenwilligen Fantasy-Rennspiel, bei dem vieles anders läuft als man es von Rennspielen kennt. Wer die Sache nicht zu verbissen angeht, sollte schnell Gefallen an den zahlreichen Drachen finden. Allerdings sollten sich wenigstens drei Spieler dafür zusammenfinden.


2011-07-04, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5.5markus
01.06.2011
als Familienspiel okay, sch?ne Grafik
7cp
04.07.2011
sollte man nicht im Dunkeln spielen ;)
8MarkusB
09.05.2013

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