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Datenblatt image
ID 13638

LOCH NESS


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Hans im Glück [->]
Autor: Ronald Wettering
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2-5

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30

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 4.7 von 10
punkte

Score gesamt: 53.3% von 100
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Rezension

Ziel

In Loch Ness versuchen die Spieler, Nessie zu fotografieren. Nur wer das Monster als Erster und vor allem vollständig erwischt, erhält die meisten Punkte und wird Sieger.

Regeln

Nachdem jeder Spieler einen Reporter seiner Farbe (für die Siegpunktleiste), die fünf Zugkarten (1-5), drei Kameras (Wert 3, 4 und 7) und einen zweiten Reporter (für die Aktionsfelder) erhalten hat, geht's los. Die insgesamt 27 Fotokarten, auf denen jeweils der Kopf, Rumpf oder Schwanz von Nessie zu sehen sind, werden verdeckt gemischt und drei Karten zu Spielbeginn aufgedeckt. Außerdem wird die neutrale weiße Kamera mit dem Wert 5 auf das Feld "Pub" des Spielbretts gelegt, die neutralen Zugkarten (Wert 1-5 und 7) kommen neben den Spielplan. Die große Nessiefigur kommt auf einen zufälligen Platz im See und der Spieler, welcher Nessie zuletzt gesehen hat, wird Startspieler.

1. Runde
Verdeckt und zufällig wählen der Startspieler und die zwei im Uhrzeigersinn folgenden Spieler eine ihrer Handkarten aus und legen sie ebenfalls verdeckt vor sich ab. Beginnend mit dem Startspieler stellen alle Spieler ihre Kameras zufällig auf den dafür vorgesehenen vorderen Plätzen des Spielplans auf und hoffen, dass Nessie dort auftauchen wird. Die bisher verdeckten Karten (von jedem Spieler eine) werden nun offen ausgelegt, wobei die Summe der Kartenwerte die Zahl der Felder angibt, die Nessie vom ursprünglichen Feld im Uhrzeigersinn weiterrückt. Im Bereich der Nessiefigur erhalten dann alle Spieler Punkte für ihre Kameras, die sofort auf der Siegpunktleiste vorgerückt werden. Spieler, deren Kameras direkt auf Nessie zeigen, erhalten je nach Größe des betreffenden Bereichs ein oder mehrere Fotos von Nessie. Dabei darf sich jeder aussuchen, ob er von den offen ausliegenden Fotos oder vom verdeckten Stapel Fotos nimmt. Die Startspielerfigur wandert im Uhrzeigersinn weiter, die Kameras bleiben auf den zuvor gewählten Plätzen liegen.

2. Runde
Nachdem jeder Spieler wieder alle Karten auf seiner Hand hat, wird der zweite Reporter eines Spielers, beginnend mit dem Startspieler, auf ein Aktionsfeld gestellt. Pro Feld darf nur ein Reporter stehen. Wiederum werden verdeckt drei Karten gelegt (siehe erste Runde) und eine Kamera eines jeden Spielers muss umgedreht an einen anderen Platz versetzt werden. Nessie wird wieder nach der bekannten Regel bewegt und eine neue Wertung wird durchgeführt. Alle weiteren Runden laufen wie Runde 2 ab.

Die Aktionsfelder auf dem Spielfeld erlauben im Spiel zusätzliche Möglichkeiten, falls ein Spieler dort einen Reporter stehen hat. Die "Bagpipes" erlauben das Weiterrücken von Nessie, im "Pub" erhält man die neutrale weiße Kamera mit dem Wert 5 als eigene Kamera für eine Runde und im "Photoshop" wird die 3er Kamera zum Wert 9 verändert. Des Weiteren kann mit dem „Castle“ eine dritte Kamera versetzt werden, der "Destiller" gibt einem Spieler die Zugkarten des neutralen weißen Kartenstapels für eine Runde, die "Church" erlaubt die Einsicht in die drei verdeckt gelegten Karten der Mitspieler und das "Hotel" ermöglicht das sofortige Aufnehmen aller Zugkarten.

Zudem gibt es noch Spielvarianten, die allerdings das Spielgeschehen nicht grundlegend ändern.

Meinung

Der kurze Setzmechanismus und die eher unspektakulären Aktionsfelder führen letztlich zu einer schnellen Wiederholung aller möglichen Spieleroptionen, was leider bereits vor Spielende zu Langeweile führt. Das eigentliche "ich fotografiere Nessie zuerst"-Gefühl bzw. die Jagd nach dem besten Foto will überhaupt nicht aufkommen. Trotz des eigentlich sehr guten Spielmaterials ist das nur eines: Schade.

Fazit

Beim Spielen kam mir immer wieder der Gedanke, was der eigentliche Grund für dieses Spiel ist. Hatte der Autor etwa den Mechanismus im Kopf und suchte noch ein Thema oder war das Thema zuerst geboren und der Mechanismus danach entstanden? Wie man es auch dreht und egal welche Regelversion gespielt wird (Standard, Varianten), ein wirkliches Spielgefühl stellt sich nicht ein, der Reiz ermüdet sogar noch vor Ende des Spiels.


2011-04-03, Nick Bornschein (Kopernikus)



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Bewertungen
3sandokan
16.12.2010
2010 war kein guter Jahrgang bei Hans im Glueck, weder Ranking noch Loch Ness moechte ich nochmal spielen
3Kopernikus
03.04.2011
Auf den Punkt gebracht: halber, einmaliger Spielspass ohne Wiederholreiz.
8MarkusB
09.05.2013

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