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Datenblatt image
ID 17564

KUHNO


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Zoch [->]
Autor: Thierry Chapeau
Grafik: Alexander Jung

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2-5

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15-20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 2.0 von 10
punkte

Score gesamt: 48.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Kühe können nur grasen, wenn ihr Fleck am rechten Fleck sitzt. Und welcher Platz das ist, entscheidet Fliege Kuhno, die immer auf einem Kuhfladen sitzt. Wenn die Kuh jetzt auch noch in die richtige Richtung schaut, steht der Ablage der entsprechenden Karte nichts mehr im Weg.

Regeln

Jeder Spieler erhält sieben Karten. Die restlichen Karten bilden den verdeckten Kuhfladenstapel (=Nachziehstapel). Auf der Rückseite der Karten ist immer ein Kuhfladen abgebildet, bei dem die Mistfliege Kuhno rechts, links, oben oder unten sitzt. Diese Position gibt vor, welche Kuhkarte an welche Stelle abgelegt werden kann. Weiterhin muss die Kuh in eine Richtung schauen, welche die zuvor gelegte Kuhkarte bestimmt. Einige Kuhkarten beinhalten Sonderfunktionen wie die Änderung der Blick- und Legerichtung. Oder der linke Nachbar muss Strafkarten vom Kuhfladenstapel nachziehen etc. Sobald ein Spieler seine letzte Handkarte abgelegt hat, endet die aktuelle Runde und die Mitstreiter erhalten Minuspunkte für ihre verbliebenen Handkarten. Wer am Schluss die wenigsten Minuspunkte hat gewinnt das Spiel.

Meinung

Die Rückseite der Karten mit der Kuhfladenillustration bringt Kuhno auf den Punkt. Denn das Spiel ist schlichtweg Mist. Im Endeffekt handelt es sich lediglich um ein unnötig verkompliziertes Uno mit Einflüssen von Mau Mau. Damit dürfte klar sein, dass Kuhno ein reines Kinderspiel ist, aber im Vergleich zu Uno und Co. wurden die Regeln um diverse Vorgaben erweitert. Diese zusätzlichen Bedingungen passen überhaupt nicht zu einem simplen Kinderspiel, was gleichermaßen für die Spielregel gilt. Wie gesagt … das Spiel ist primär für Kinder geeignet, aber die Anleitung ist stilistisch auf Erwachsenenverständnis ausgerichtet. Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Ein klassisches Kinderkartenspiel wie Uno als Vorlage nehmen, ein Möchtegern-lustiges Thema drüberstülpen und mit zusätzlichen Regeln ausstatten und die Erklärung dann in typischer Erwachsenensprache schreiben. Sorry, aber das alles ist einfach nur Käse.

Fazit

Wer Uno und Mau Mau in seiner Spielesammlung hat, braucht Kuhno nicht. Wer Uno und Mau Mau nicht in seiner Spielesammlung hat, braucht Kuhno auch nicht. (Und auch nicht Uno oder Mau Mau.) 


2020-07-10, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
1heavywolf
15.05.2016
3cp
24.05.2016
irritierende Optik, belangsoses Kartenlegen

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