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Datenblatt image
ID 10910

GMBH & CO KG


cover
andere Namen: Wheedle
Jahrgang: 2002

Verlag: Hasbro Parker [->]
Autor: Reiner Knizia
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4-6

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20

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ab 8


Material: einfach
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 55.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

"GmbH & Co KG" - das klingt nach einem großen Spiel um Aktien, Wirtschaft und Konzerne. Nach einer Wirtschafts- oder Handelssimulation. Ist es aber nicht. Es ist lediglich ein kleines, insgesamt 61 Karten umfassendes Kartenspiel mit einfachen Regeln. Der Kartensatz besteht aus verschiedenen Spielfarben, die wie Aktien wirken und farblich in dezenten Tönen gehalten sind. Eine solche Aktienfarbe besteht aus 5, 7 oder 9 identischen Karten, auf denen neben einem mittelmäßig lustigen Firmennamen gut lesbar auch die entsprechende Anzahl abgebildet ist.

Ziel ist es, mehrheitliche Aktienanteile (d.h. mindestens 3 Karten einer 5er Farbe, mindestens 4 einer 7er bzw. mind. 5 einer 9er) in allen Spielfarben auf der Hand zu erlangen - und das so schnell wie möglich, denn hier wird gleichzeitig gespielt! Gleichzeitig heißt, dass Karten mit den Mitspielern getauscht werden können (in beliebigen Verhältnissen) oder die offen ausliegende 61. Karte 1:1 gegen eine eigene Karte ausgetauscht wird.

Eine Runde endet, sobald irgendein Spieler "Stopp" ruft. Dies kann grundsätzlich jeder und jederzeit tun, unabhängig davon ob er das Ziel der Aktienmehrheit erreicht hat oder nicht. Er erhält zwar Bonuspunkte falls er es geschafft hat, kann aber aus taktischen Gründen manchmal durchaus mit weniger zufrieden sein. Beispielsweise kann man einen Mitspieler ganz schön ärgern, wenn man die offene Karte durch eine Spielfarbe austauscht, die der Mitspieler gerade gesammelt hat und sofort die Runde beendet. Für Aktienkarten der offenen Farbe gibt es nämlich Minuspunkte (die Firma ist pleite gegangen!), während alle Karten in denen man schon Mehrheiten erlangt hat Pluspunkte bringen.

Nur gut, dass man die Karten einigermaßen gut unterscheiden kann. Denn bei nur vier Spielern hat man schließlich 15 Karten auf der Hand, da verliert man in der Hektik leicht mal die Übersicht. Und die braucht man dringend, denn manche Runde ist schneller vorbei als man sich umschauen kann. Wer bei der Kartenverteilung ein wenig Glück hat und häufig die offene Karte tauscht, spart sich zähe Verhandlungen und optimiert sein Blatt schneller als die anderen. Eine echte Kommunikation kommt nur dann zustande, wenn kein Mitspieler die offen ausliegende Karte haben will - was äußerst selten vorkommen dürfte.

Immerhin, GmbH & Co KG ist schnell gespielt und eignet sich dank der niedrigen Einstiegshürde in jeder Besetzung eines Spieleabends als Aufwärmer. Es bleibt jedoch das Gefühl der Unfertigkeit, denn hier wird ein nackter Mechanismus als ganzes Spiel vermarktet. Wer damit zufrieden ist, kann sich die GmbH getrost zulegen.

Fazit


2015-10-14, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
26.04.2009
6niggi
26.04.2009
6donvanone
08.12.2009

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