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Datenblatt image
ID 15195

DIVINARE


cover
Jahrgang: 2012

Verlag: Asmodee [->]
Autor: Brett J. Gilbert
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2-4

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30

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ab 13


f5
Bewertung angespielt: 9.0 von 10
punkte

Score gesamt: 62.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ich sehe… ein interessiertes Augenpaar, das diese Zeilen liest… und noch eins… und noch eins. Ich sehe 300 Seitenaufrufe in der ersten Woche und eine ausverkaufte Erstauflage auf der nächsten SPIEL in Essen…

Regeln

Nur 24 der 36 Karten werden in einer Partie Divinare benutzt. Es gibt sie in vier verschiedenen Sorten und in unterschiedlichen Mengen (6x Handlesen, 8x Kristallkugel, 10x Kaffeesatzlesen und 12x Astrologie –unter Laien auch rot, blau, grün und gelb genannt). Sie werden unter den Spielern aufgeteilt und abwechselnd in den jeweiligen Farbbereich abgelegt. Nach dem Ausspielen einer Karte muss der dortige Schätzstein des Spielers auf ein leeres Feld versetzt werden. In jeder Farbe muss nämlich getippt werden, wie viele Karten im Laufe der Partie gespielt werden, d.h. wie viele überhaupt im Spiel sind. Damit dies nicht in reines Raten ausartet, müssen alle paar Runden die Hälfte der Handkarten an den Nachbarn weitergegeben werden. Auf diese Weise lässt sich folglich ein zusätzliches Wissen erarbeiten. Am Ende gibt es Punkte für genaue und fast-genaue Tipps, aber auch Minuspunkte für missglückte Versuche. Dies wird insgesamt vier Mal durchgeführt, bevor die gesammelten Punkte addiert werden.

Meinung

Ich sehe viele rote Karten im Spiel… denn ich habe selbst drei Stück erhalten. Ich sehe aber auch viele blaue, denn das Medium neben mir hat bereits auf 6 getippt, und ich besitze ebenfalls zwei. Ich sehe, dass es gefährlich ist zu bluffen, denn bewusst falsch gesetzte Tipps erfordern eine weitere Karte um Minuspunkte zu vermeiden. Zudem besteht dann die Gefahr, dass die „richtigen“ Felder am Ende doch nur von den Konkurrenten besetzt werden. Es ist riskant, sie in die Irre führen zu wollen. Aber genau das macht den großen Reiz aus…

Erst mit den letzten Karten entscheidet sich wirklich, wo es Punkte zu holen gibt. Deshalb ist es wichtig, sich genau zu merken, was weitergereicht und davon bereits ausgespielt wurde. Ich sehe, dass ich auch irren kann… Mist.

Fazit

Divinare erfordert das Einschätzen der Mitspieler und der jeweiligen Situation. Wer gerne ein wenig pokert und deduktive Elemente in Kartenspielen mag, wird sich bei diesem interessanten Mix aus Bluff und Wizard sehr wohl fühlen. Und keine Angst: Der Spielspaß ist viel, viel größer, als es das eher unscheinbare Design vermuten lässt. Divinare et impera!


2012-08-20, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
9cp
16.08.2012
Bluffen & zocken mit trickreichem Setzmechanismus

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