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Datenblatt image
ID 17088

DAS VERMäCHTNIS


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Pegasus [->]
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1-4

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45-75

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
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Rezension

Ziel

Organisierte Kriminalität Ehen stellen sicher, dass der Adel reich und mächtig bleibt. Das Vermächtnis der Familie muss daher bewahrt werden... also das der eigenen natürlich.

Regeln

Die Spieler setzen abwechselnd ihre Aktionssteine auf dem allgemeinen Spielplan oder ihrem persönlichen Tableau ein. Letzteres ist unlimitiert und dient dem Wirtschaftsmotor des Spiels, d.h. primär der Vermehrung. So können Ehen bereits für den Nachwuchs arrangiert, zusätzliche Kinder gezeugt oder zusätzliches Geld besorgt werden. Generell gilt, dass bei einer (meist teuren) Hochzeit sofort ein Kind gezeugt wird (zufällig gezogen, ohne Eigenschaften - Es sei denn, es kommt zu Komplikationen, sodass Kind oder Mutter abgeworfen werden muss) und die Eigenschaft des angeheirateten Partners aktiviert wird.

Der zentrale Spielplan erlaubt unter anderem den Erwerb von Herrenhäusern oder der Gründung von Unternehmen, generell gesagt der Investition in punkteträchtige Dinge. Jede dieser Aktionen ist pro Runde allerdings nur ein Mal durchführbar.

Am Ende jeder Runde gibt es frisches Geld gemäß aktuellem Einkommen, nach der 2., 3. bzw. 4. Runde erfolgt ein Generationswechsel, begleitet von Reputationspunkten gemäß aktuellem Ansehen sowie neuen Kindern. Nach der dritten Generation ist dann Schluss.

Meinung

Es geht also primär um die Vermehrung und Ausbreitung der eigenen Sippe. Und dabei vornehmlich darum, die Eigenschaften der potentiellen neuen Vermählungspartner möglichst gewinnbringend einzusetzen. Manche haben überhaupt keine Voraussetzungen, andere (lukrativere) sind umso wertvoller, je mehr andere preußische Adlige bereits eingeheiratet haben oder je mehr Investitionen noch getätigt werden sollen. Auch kann es vorkommen, dass die Geschlechterauswahl nicht passt und ein Fruchtbarkeitsarzt konsultiert werden muss.

Ein frühzeitiger Kindstot in der ersten Runde kann ein Adelsgeschlecht schon ordentlich zurückwerfen. Daher ist es sinnvoll, in solchen Fällen mit einer zusätzlichen Geburt entgegenzusteuern. Später sind solche Schicksalsschläge weniger bedeutsam, da ohnehin nie so viele Aktionen durchgeführt werden können, wie man gerne möchte. Daher wirkt sich auch die Limitierung von höchstens drei Kindern pro Paar nur selten auf das Geschehen aus.

Eine sehr hübsche Idee war es, die initialen Charaktertafeln (für die Clanoberhäupter der 1. Generation) beidseitig zu bedrucken, sodass jeder zwischen der männlichen und weiblichen Variante wählen kann. Die sehr umfangreiche und sperrige Anleitung stellt dagegen eine nicht zu unterschätzende Einstiegshürde dar, obwohl Das Vermächtnis eigentlich gar nicht so kompliziert ist. Unterm Strich geht es schließlich nur darum, den Stammbaum sprießen zu lassen und den Nachwuchs möglichst gewinnbringend zu verscherbeln.

Fazit

"Das Vermächtnis" - Das klingt nach geheimnisvollen Gegenständen, massig viel Geld und spannenden Überraschungen. Der Untertitel "Stammbaum der Macht" verrät da schon eher, dass es stattdessen um Kinderproduktion sowie Reichtums- und Machtmehrung geht. All dies ist hervorragend umgesetzt, optisch wie mechanisch. Kein Wunder, dass dem Adel sein Leben so viel Spaß gemacht hat. So kommet denn auch ihr, ein paar Kinder werfen...


2015-01-28, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
25.01.2015
so machen Stammbäume Spaß...

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