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Datenblatt image
ID 16183

CONCORDIA


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
PD-Spiele [->]
Autor: Mac Gerdts
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2-5

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100

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ab 12


Material: hochwertig
Komplexität: hoch
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.8 von 10
punkte

Score gesamt: 59.6% von 100
score
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Rezension

Ziel

Concordia ist die Göttin der Eintracht und Förderin der Einheit der Bürger Roms. In ihrem Namen besiedeln die Spieler die antiken Regionen von Britannien bis Ägypten. Expansion und Städtegründungen erfolgen ganz ohne militärische Konflikte, erfordern jedoch den geschickten Handel mit Waren.

Regeln

Die Spieler starten mit 7 Personenkarten, von denen in jedem Zug (reihum) immer eine ausgespielt wird. Während mit dem Senator weitere Karten aus der offenen Auslage erworben werden können, gestattet erst der Tribun, alle gespielten Karten wieder auf die Hand zu nehmen. 

Mit dem Kolonist können neue Land- und See-Einheiten (Kolonisten) erworben werden, der Architekt bewegt sie über feste Routen und erlaubt den (kostenpflichtigen) Bau von Häusern an vorgegebenen Plätzen. Die Bewegungsreichweite steigt linear mit der Anzahl der vorhandenen Einheiten.

Städte produzieren mit Hilfe von Spezialisten (alle eigenen Städte) und des Praefekten (alle Städte einer Provinz) neue Waren, die mit Hilfe des Merkators verkauft werden können. Es gelten feste Preise, An- und Verkauf unterscheiden sich dabei nicht. Das Problem besteht eher in den begrenzten Lagerkapazitäten, denn die zwölf Plätze auf dem Tableau eines Spielers müssen auch die noch nicht eingesetzten Einheiten beherbergen.

Wurde die letzte Karte gekauft oder das letzte Haus eines Spielers gebaut, endet die Partie. Bei der Ermittlung der Siegpunkte kommen nun die auf den Personenkarten abgebildeten Götter ins Spiel. So bringt beispielsweise jede Jupiter-Karte einen Punkt pro Tempel-Stadt und jeder Saturnus einen pro besetzter Provinz. Außerdem liefern Vesta, Mercurius, Mars und Minerva Punkte für Geld, Waren, vorhandene Warensorten und Kolonistenanzahl. Optional kann nach dem ersten Ausspielen eines Tribuns auch eine Zwischenwertung durchgeführt werden, um die Spieler auf die Endabrechnung vorzubereiten.

Meinung

Concordia erfordert keine großen Regelkenntnisse und erlaubt einen schnellen Einstieg. Karte ausspielen, Aktion ausführen - fertig. Je mehr Aktionen bereits durchgeführt wurden, desto geringer werden die verbleibenden Auswahlmöglichkeiten. Schnell sind daher die ersten Runden gespielt, die ersten Kolonisten auf den Weg gebracht und die ersten Waren gehandelt. Das Lagermanagement beginnt dann, die beteiligten Imperialisten permanent zu fordern: Entweder wird dringend Platz benötigt (weil die herumlungernden Kolonisten noch nicht losgeschickt wurden), oder es fehlt an essentiellen Waren, um die gerade aufgedeckte, ganz, ganz tolle Personenkarte kaufen zu können. Irgendwas ist eben immer - und dieses "irgendwas" hält die Spieler bei der Stange. Oft merken sie dabei gar nicht, dass sie das Ziel aus den Augen verlieren, denn bei der Endwertung sind manche Karten deutlich mächtiger als andere. Welche dies sind, hängt hauptsächlich von den besiedelten Städten und Provinzen ab, sowie von den angeheuerten Personen. Spätestens ab der Mitte der Partie sollte deshalb auch die Punkteberechnung im Hinterkopf behalten und bei sämtlichen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Doch nicht nur die Mechanismen überzeugen, auch beim Material war der PD Verlag überaus großzügig: Viel, viel Holz. Und dazu noch ein sechsseitiges Beiheft im A4-Format, das über die damaligen römischen Provinzen, antike Städte und die verwendeten Götter ausführlich informiert - lesenswert!

Fazit

Leichter Einstieg, permanente Spannung und eine nicht ganz so leicht zu durchschauende Schlusswertung: In Anbetracht der Eleganz der verwendeten (wenn auch bekannten) Mechanismen dürfte Concordia das wohl bislang beste Spiel des Autors Mac Gerdts sein. Bei der Messe-Scoutaktion 2013 der Fairplay erreichte es völlig verdient den zweiten Platz.


2014-02-17, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5FrankSpiel
08.01.2014
8cp
12.02.2014
zweifelsohne das eleganteste Mac-Gerdts-Spiel
6UliWolter
11.05.2014
9.5mitsch
24.02.2015
8nele2505
20.05.2019
Macht Spaß, würde mir aber etwas mehr Interaktion wünschen!

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