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Datenblatt image
ID 16182

CONCEPT


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Repos Productions [->]
Autor: Gaëtan Beaujannot, Alain Rivollet
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4-12

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40

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.2 von 10
punkte

Score gesamt: 58.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Das Konzept von Concept: Erkläre einen Begriff ausschließlich durch Piktogramme, ohne dabei ein Wort zu sagen. Etwas Ähnliches haben zuvor bereits andere Spiele versucht (z.B. Sags mit Symbolen), doch nie zuvor wurden dafür 120 Symbole verwendet und Hinweise auch über die Definition von Unterkategorien gegeben.

Regeln

Der jeweilige Erklärer zieht eine Karte und wählt einen der drei Begriffe. In der einfachen Kategorie werden normale Gegenstände genannt, in der mittelschweren eher virtuell oder transportierte Begriffe. Richtig schwierig wird es zu guter Letzt mit Redewendungen.

Erklärt wird, indem der gesuchte Begriff mit einem großen Fragezeichen auf dem Spielplan markiert und weitere Würfelchen zur Präzisierung verteilt werden. Zur Hilfestellung können mit großen Ausrufezeichen Unterkategorien festgelegt und mit weiteren Würfelchen ebenfalls detaillierter beschrieben werden.
Die Piktogramme können dabei stets verschiedene Bedeutungen haben, was die beiliegenden Übersichtstafeln verdeutlichen. Außerdem können auch durch die Art und Weise des Platzierens der Würfel unterschiedliche Aussagen getroffen werden. Liegt beispielsweise ein Würfel auf „Mann“, wird wohl ein Mann gesucht. Mehrere Würfel auf „Mann“ deuten auf eine größere Gruppe Männer hin. Wird ein Würfel dagegen genau zwischen „Mann“ und „Frau“ gelegt, könnte ein Zwitter gemeint sein – was u.a. bei einer Schnecke der Fall wäre.

Meinung

Speziell für die deutsche Ausgabe wurde auch eine Wertung ausgedacht – und offenbar sogar getestet. Denn in der Anleitung befindet sich auch der Hinweis, dass auf eine Wertung besser verzichtet wird. Und das stimmt! Bei Concept geht es um das Prinzip und den Spaß dabei, da stört eine Wertung nur. (Wer so etwas trotzdem braucht, kann auch einfach nur die Karten sammeln...)

Störend sind nämlich bereits andere Dinge – perfiderweise ausgerechnet die Piktogramme, an denen alles hängt. Doch es sind so viele, dass es eine ganze Weile dauert, bis ihre Bedeutungen und Positionen auf dem Brett verinnerlicht sind. Dass die Anordnung auf den Übersichtstafeln aus Platzgründen anders ausgefallen ist als auf dem Brett, ist ein weiteres störendes Merkmal. Demzufolge verlaufen die ersten Partien auch eher holprig, und selbst Beschreibungsversuche wirken unbeholfen. Mit etwas Übung und Routine sieht das dann allerdings ganz anders aus. Dann nämlich lassen sich auch schwierigere Personen und Dinge umschreiben. Nur die Redewendungen bleiben wohl echten Experten und dem harten Kern von Kommunikationsspiel-Fans vorenthalten.

Fazit

Concept ist nicht schnell erlernt, sondern erfordert einige Zeit, um sich an die Symbolik zu gewöhnen. Der Aufwand lohnt sich jedoch – zumindest wenn man nicht in Montagsmaler-Manier selbst zeichnen möchte -, denn das Konzept funktioniert. Endlich.


2013-12-04, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
13.11.2013
In der ersten Partie eher 5 Punkte, danach langsam steigender Spielreiz
5.5niggi
13.09.2014
schwankt sehr von Gruppe zu Gruppe, daher hier der Durchschnitt
9Mondbeta
12.12.2017
Großartiges Spiel. Jedes einzelne Mal, wenn ich es zu einem Spieletreffen mitgebracht habe, waren alle begeistert und wollten über Stunden nichts anderes mehr spielen.

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