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Datenblatt image
ID 17581

CLONK


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: HUCH! [->]
Autor: Michael Xuereb
Grafik: Marek Blaha

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2-4

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 4.5 von 10
punkte

Score gesamt: 53.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In der Mine von Moria graben zwei bis vier Zwerge nach wertvollen Goldschätzen. Doch einige Schätze beinhalten Augensymbole, die das Monster unter der Erde im Schlaf stören. Wer birgt das meiste Gold, ohne dabei die Bestie aus dem Schlummer zu reißen?

Regeln

Jeder Spieler erhält ein Stollentableau, vier Schatzkarten sowie zwei Auftragsplättchen, von denen eins offen und das andere verdeckt ausgelegt wird. Anschließend werden fünf Förderschächte (=Kartenreihen) mit einem Mix aus offenen und verdeckten Schatzkarten ausgelegt.

Der aktive Spieler kann in seinem Zug bis zu vier Schatzkarten auf die freien Plätze seines Stollentableaus legen. Die Karten müssen von links nach rechts abgelegt werden und der obersten Karte in der Lore entsprechen (entweder hinsichtlich der Farbe oder der Schatzart). Diese Karten können sowohl von der Hand gespielt werden oder eine oberste Karte einer Reihe genommen werden. Einmal pro Zug dürfen die Spieler eine Handkarte auf einen freien Platz in dem Stollen eines Mitstreiters platzieren. Am Ende einer Runde müssen sie eine Handkarte an einen beliebigen Förderschacht anlegen.

Das Spiel endet mit dem Aufdecken der Erwachen-Karte. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt. Nun zählen die Spieler die Münzen ihrer Karten und addieren den Wert zum erreichten Wert der Auftragskarten. Der Spieler mit den meisten Augen-Symbolen verliert die Hälfte seiner Münzen. Der Spieler mit den meisten Münzen hat dann gewonnen.

Meinung

Clonk! ist ein Paradebeispiel für ein durchschnittliches Familienspiel. Die Mechanismen sind weder innovativ noch neu, aber sie funktionieren einwandfrei und sorgen für ordentlichen Spielspaß bei diesem aufgeblähten Sammelspiel. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass Clonk! nicht schlecht aber auch nicht spektakulär ist. Die Anlegeregeln sind von etlichen anderen Veröffentlichungen bekannt und stellen sicherlich keine originellen Spielprinzipien dar.

Das Thema ist an den Haaren herbeigezogen, aber das ist nicht schlimm. Das trifft schließlich auf 99% aller Brettspiele zu. Grafik und Illustration des Spiels sind okay. Alles soweit im „Grünen Bereich“.

Der Funke will jedoch nicht so recht überspringen. Das Ganze wirkt einfach nur “nett“, aber wo ist das Besondere? Wo ist eine Herausforderung? Wo ist ein Spannungsaufbau? Clonk! dümpelt nett aber belanglos-seicht vor sich hin, und für den klassischen Familienkreis reicht das vielleicht sogar aus. Trotzdem sind in den letzten Jahren so viele neue Familienspiele erschienen, dass Clonk! in keiner Weise aus dieser Masse herausragen kann.

Fazit

Wie viele andere Familienspiele ist Clonk! eine typische Graue Maus. An den Kultstatus der allseits bekannten Klassiker reicht das Ganze nicht mal ansatzweise heran, und gegen die Konkurrenz der Neuzeit kann sich das Spiel auch nicht behaupten. Somit bleibt nur eine Bewertung aus dem Bereich des unauffälligen Durchschnitts übrig.


2017-01-04, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
4.5heavywolf
05.08.2016

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