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Datenblatt image
ID 15329

CASTLES


cover
Jahrgang: 2012

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
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2-4

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30-60

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ab 13


f5
Bewertung angespielt: 2.3 von 10
punkte

Score gesamt: 48.7% von 100
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Rezension

Ziel

Jeder Spieler versucht auf seinem Bauplatz die größte und stattlichste Burg zu errichten. Wenn nur die verflixten Anlegeregeln nicht wären, die das Ganze erschweren…

Regeln

Jeder Spieler erhält einen Bauplatz, ein Torplättchen und alle Mauerplättchen, deren Mauerwerk seinem Torplättchen entspricht. Die restlichen Plättchen werden als Steinbruch verdeckt in die Mitte gelegt. Alle Spieler ziehen gleichzeitig zwei Mauerplättchen vom Steinbruch. Sofern die Plättchen passen, können sie angelegt werden. Ansonsten können sie eingelagert oder entsorgt werden. Mauerplättchen im Lager müssen im Lauf des Spiels verbaut werden, ansonsten zählen sie bei der Schlusswertung Minuspunkte. Die Anlege- bzw. Bauregeln sind in der Anleitung beschrieben und mit Beispielen versehen, z.B. darf ein Mauerwerk nicht schweben, sondern muss eine Verbindung zum Boden haben. Nachdem alle Spieler ihre beiden gezogenen Plättchen angelegt (oder entsorgt) haben, ziehen sie wieder zwei Plättchen vom Steinbruch usw. Das Spiel endet, wenn der Steinbruch leer ist oder ein Spieler mit mindestens 16 Mauerplättchen ein geschlossenes Gebäude errichtet hat. Nun erfolgt die Schlusswertung. Verbundene Mauerplättchen zählen jeweils einen Siegpunkt, ungenutzte Plättchen im Lager oder abgelegte Bausünden Minuspunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

Meinung

Normalerweise steht der Heidelberger Spieleverlag für anspruchsvolle und optisch ansprechende Strategie- oder Fantasyspiele. Castles ist weder das eine noch das andere. Paralleles Plättchenziehen, Hin- und Hergedrehe und anschließendes Verbauen ist weder originell noch anspruchsvoll, sondern einfach nur langweilig. Hinzu kommt eine lieblose und fade Optik, die das Auge ganz sicher nicht erfreut.

In den Testrunden beurteilten nahezu alle Spieler Castles als öde und uninteressant. Lediglich ein Spieler fand das Spiel „ganz okay“. Das angegebene Mindestalter von dreizehn Jahren suggeriert jedenfalls mehr Anspruch und Komplexität, als eigentlich vorhanden ist. Davon sollten sich potentiell interessierte Spieler jedenfalls nicht blenden lassen. Wer generell Anlegespiele mag, ist mit Carcassonne und Konsorten zweifellos besser bedient.

Fazit

Bei allem Respekt und aller Sympathie für den Heidelberger Spieleverlag: Das war ein Griff ins Klo. Castles hat weder Spieltiefe noch Spielspaß, daher kann eine Weiterempfehlung leider nicht ausgesprochen werden.


2013-01-25, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
2heavywolf
05.01.2013
4cp
05.01.2013
schöne Idee, zu zufällig, wenig planbar, merkwürdige Konstrukte, unattraktiv
1cantstop74@web.de
23.08.2013

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