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Datenblatt image
ID 18632

BUMUNTU


cover
Jahrgang: 2019

Verlag: Pegasus [->]
Wizkids [->]
Autor: Tim Blank
Grafik: Michael Parla

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2-5

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20-40

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Tieren werden in vielen prätechnologischen Kulturen weise Eigenschaften zugeschrieben. Es kann also nicht schaden, mit den Viechern durch die Steppe und die Savanne zu ziehen, um Gunstpunkte zu sammeln Land und Leute kennenzulernen...

Regeln

Auf einem schachbrettartigen Spielfeld werden 64 Tiersteine verteilt. Jeder Spieler startet mit seiner Figur auf einem Feld seiner Wahl, es wird reihum gezogen. Die Art jeder Bewegung hängt vom Tier ab, auf dem man sich befindet. So läuft die Giraffe beispielsweise bis zu drei Felder weit, das Nashorn dagegen in gerader Richtung bis zum Ende, wobei es andere Figuren vor sich her schiebt. Schimpansen laufen nur diagonal, Löwen lassen andere Spieler ebenfalls einen Schritt machen und Flamingos hüpfen zum nächsten Vogel.

Nach der Bewegung erhält man den Stein, auf dem man zuvor stand. Damit sammelt man nicht nur Tiersymbole, sondern darf manchmal auch zwei benachbarte Tierplättchen auf der Rangfolgen-Leiste miteinander tauschen. Diese ist entscheidend dafür, wie viele Punkte die Spieler am Ende erhalten, die die meisten bzw. zweitmeisten Tiere der jeweiligen Art gesammelt haben. Zwei Sondersymbole ("Yowa", "Nkisi") sorgen für Bonuspunkte, Bananen liefern dagegen sofort Futterplättchen, die für zusätzliche Bewegungen auf dem Spielplan eingesetzt werden können.

Meinung

Theoretisch mögen die Zugmöglichkeiten berechenbar sein, in der Praxis sind sie jedoch unüberschaubar und man plant selten mehr als 1-2 Züge im Voraus. Dies ist jedoch ausreichend, da man zu Beginn oft noch gar nicht so genau weiß, welche Tiere man eigentlich sammeln will (zumal sich die Wertigkeiten noch deutlich ändern können) und gegen Ende die Auswahlmöglichkeiten immer stärker eingeschränkt sind. Wie der Elefant läuft? Wie sich das Zebra bewegt? Oder die Schwarze Mamba? All dies ist schnell erlernt und lässt sich auf den Sichtschirmen im Bedarfsfall leicht nachprüfen. Dadurch wird das Geschehen auch für jüngere Mitspieler leicht erlernbar.

Etwas trickreich wird es jedoch durch die Tierplättchen, deren Reihenfolge am Spielende oft für die entscheidenden Punkte sorgen. Es empfiehlt sich darauf zu achten, welche Tiere von den Mitspielern gepuscht und gesammelt werden, um diese entweder auch selbst zusammeln, oder gezielt gegensteuern zu können. Taktischer Tipp: Wenn zwei Spieler dieselbe Tierart sammeln, stehen die Chancen gut, dass sie in der Rangfolge weit nach vorne kommt. "Bumúntú" bedeutet in der westafrikanischen Kikongo-Sprache übrigens soviel wie "Zivilisation" -und dies hat mit dem Spiel ungefähr genauso viel zu tun wie dieser Satz mit dem restlichen Text.

Fazit

Die schweren Kunststoff-Spielsteine sehen gut aus und fühlen sich angenehm an, das Feld wirkt -und wird- aufgeräumt. In dieser heimeligen Atmosphäre fühlt sich die ganze Familie wohl -trotz Krokodil und Vogelspinne.


2020-02-03, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
17.01.2020
schönes Familienspiel

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