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Datenblatt image
ID 15887

TITANIUM WARS


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Frédéric Guérard
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3-4

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75

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der neue Rohstoff Titanium mobilisiert die Galaxis. Ein Wettrennen um die Kontrolle der entdeckten Vorkommen beginnt, bei dem die neuen Kolonien mit modernsten Industrieanlagen hochgerüstet werden. Gleiches gilt für die wachsenden Flotten der Fraktionen, die von immer besseren Waffensystemen profitieren.

Regeln

Zu Beginn jeder Runde wird ein neuer Planet aufgedeckt, der erobert werden soll. Nachdem alle Spieler ihr Einkommen erhalten haben (abhängig von ihren bereits kontrollierten Planeten sowie Raffinerien), können sie ihr Arsenal aufrüsten. Alle Kartentypen (Gebäude, Schiffe, Ausrüstung für Schiffe) sind frei zugänglich und liegen sortiert aus. Manche erfordern jedoch eine höhere Technologiestufe (0-3), die durch den Erwerb von Forschungsgebäuden erreicht werden kann.

Es folgt der Angriff auf den Planeten: Wer sich daran beteiligen möchte, benötigt nicht nur ein Schiff, sondern muss auch eine seiner drei Taktikkarten ausspielen. Diese werden hinterher wieder aufgefüllt und bestimmen, welche eigenen auf welche fremden Schiffstypen zielen und welchen Angriffsstärkenmultiplikator sie dabei verwenden. Sollten mehrere Fraktionen nach einer solchen Schlacht noch über Schiffe verfügen, wird eine erneute Offensive durchgeführt. Je nach gewünschter Spieldauer und Teilnehmerzahl müssen sechs bis neun Planeten unter Kontrolle gebracht werden.

Meinung

Die tollen Grafiken ziehen jeden Science-Fiction-Fan sofort in ihren Bann. Doch damit nicht genug, denn auch die Funktionsvielfalt der zahlreichen Gebäude, Schiffe und Erweiterungen überzeugt. So können große Kreuzer ordentlich aufgerüstet werden und selbst kleine Einheiten mit fiesen Selbstzerstörungsmechanismen zusätzlichen Schaden verursachen. Raketen sind billig und effektiv, aber nur einmal benutzbar -und, und, und. Doch allem Baueifer zum Trotz sollten die eingesetzten Schiffe auch zu den vorhandenen Taktikkarten passen, wenn eine Invasion erfolgreich sein soll. Passt es gerade einmal nicht, kann das üppige Einkommen schnell wieder in neue Einheiten investiert werden. Manchmal ist es sogar besser, sich eine Auszeit zu nehmen und sich an einer Auseinandersetzung nicht zu beteiligen, um die eigene Schlagkraft noch einmal zu erhöhen. Bei drei Spielern kann es allerdings auch passieren, dass ein Ziel sehr günstig an die Konkurrenz fällt. Außerdem ist zu bedenken, dass die Flottengrößen durch die kontrollierten Systeme limitiert werden und eine Expansion mittelfristig notwendig ist.

Fazit

Es gibt viel zu erleben in dieser Titanium-Galaxis, in der zwar Absprachen erlaubt sind, in der Praxis aber eher selten durchgeführt werden. Für eine Einstiegsrunde empfiehlt sich die kurze Spieldauer, danach darf es auch länger dauern. Weitere Abwechslung garantieren übrigens die unterschiedlichen "Anführer" (=Startplaneten) sowie planetengebundene Ereignisse. Erstere tragen so lustige Namen wie (Imperator?) Salfatine oder Captain Jim. Obwohl sie optisch doch klar nach Steampunk aussehen, war man zumindest bei der Namensgebung also kreativ.


2015-11-25, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
05.11.2015
eines der besseren SciFi-Spiele

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