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Datenblatt image
ID 14173

THE BOSS


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Blackrock Editions [->]
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2-4

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20-60

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
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Rezension

Ziel

In New York, Boston, Detroit, Cincinnati, Philadelphia, Memphis, Kansas City und Chicago treiben sich zahlreiche Gangster herum, die auf ihre Art dubiosen Geschäften nachgehen. Wie lukrativ diese sind, stellt sich jedoch immer erst im Laufe einer Runde heraus, denn zu Beginn besitzen die Spieler nur wenige Informationen darüber, welche Gewinne nicht zu erwarten sind.

Regeln

In jeder Stadt gibt es genau festgelegte „Gewinne“, für jeden eine entsprechende Karte. Davon wird eine zufällig verdeckt zugelost, der große Rest aller Karten gleichmäßig unter den Spielern verteilt. Reihum legen sie nun jeweils eine davon offen an, bis am Rundenende alle Karten auf dem Tisch liegen. Zusätzlich kann ein Spieler vor dem Legen einer Karte Gangstersteine auf eine beliebige Stadt ausspielen um dort die Mehrheit zu bilden. Neben sechs Vollzeit-Ganoven stehen jedem Spieler auch drei Aushilfskräfte zur Verfügung, die nur einmalig eingesetzt werden können.

Sobald alle Karten gespielt sind, erhalten die dominierenden Spieler in den einzelnen Städten ihre Belohnung – also das, was auf der bis dahin verdeckten Karte zu sehen ist. Dies kann Geld sein (0-4 Säckchen), aber auch ein Knastaufenthalt oder eine Verletzung (=Der Gangsterstein muss aussetzen.). Bei einer Pistole wird ein Gangster sogar ganz aus dem Spiel genommen. Eine Besonderheit stellt dabei Chicago dar, denn der Gewinn dort orientiert sich an den offen ausgespielten Karten anderer Städte – und dies auch noch von Runde zu Runde in wachsendem Maße und ganz ohne Verletzungsrisiko. Es gewinnt, wer nach drei bis fünf Runden das meiste Geld sammeln konnte.

Meinung

Startspieler zu sein ist meistens doof, denn nur durch das Anlegen von Karten durch die Mitspieler erhält man irgendwelche Hinweise darauf, welche Städte gerade lukrativ sein könnten. Andererseits werden die „Kosten“ auch immer größer, je mehr Spieler sich für ein und denselben Ort entscheiden, sodass es manchmal auch von Vorteil sein kann, zuerst setzen zu dürfen. Chicago ist so ein Fall, denn dort gibt es nie ein Risiko, einen Gangster zu verlieren. Und Chicago wächst in seiner Bedeutung, von fast-wertlos bis hin zu hohem-Gewinn.

Fazit

The Boss ist ein kompaktes Kartenspiel, das in jeder Spielerzahl Spaß macht und deduktive Elemente sehr geschickt thematisch in einer stimmungsvollen Umgebung versteckt. Thema hin oder her, The Boss ist einfach klasse.


2011-10-21, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7niggi
18.09.2011
nettes kleines Teil
8cp
18.09.2011
viel Spielspa? bei wenig Geld/Regeln/Verpackung

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