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Datenblatt image
ID 17824

TEMBO


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Nürnberger Spielkarten [->]
Autor: Andreas Spies
Grafik: Oliver Freudenreich

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2-4

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Tembo heißt nicht nur ein Fluss in Angola, sondern neuerdings auch ein Kartenspiel von Andreas Spies. Und wie es sich für einen afrikanischen Strom gehört, wollen ihn viele Tiere überqueren -ohne dabei von Krokodilen oder Löwen erwischt zu werden.

Regeln

Fünf der 59 Karten werden mit ihren Rückseiten ausgelegt. Sie bilden die Flussstellen, die überquert werden können. Die Spieler sind reihum am Zug, bis irgendwann der Stapel leer ist und jemand nicht mehr ausspielen kann.
 
Wird ein Huftier ausgespielt (Zebra, Gnu, Antilope), muss es an einer Flussstelle angelegt werden. Seine Nummer muss dabei höher sein, als das letzte Tier in der Reihe. (Hat man noch ein weiteres Exemplar mit der direkt folgenden Nummer auf der Hand, trabt es gleich hinterher.) Jedes Tier ist zwischen 2 und 5 Punkten wert, und wird deshalb mit einem farbigen Holzwürfelchen des Spielers markiert.
 
Krokodile stellen sich dagegen nicht an, denn sie lauern im Wasserlauf auf ihr Futter. Ein Krokodil frisst wahlweise das letzte Tier oder alle Tiere einer bestimmten Art einer Reihe. Das Super-Krokodil frisst sogar eine komplette Reihe auf. Ähnlich verhält es sich mit den drei Löwen, die immer sofort ausgespielt werden und nach dem Mahl auch noch die Flussstelle blockieren -und zwar permanent.
 
Mit einem Elefanten wird eine Gruppe (mindestens 3 Exemplare) über den Fluss gejagt. Die Besitzer der Tiere erhalten diese zurück und addieren am Ende die darauf abgebildeten Siegpunkte.

Meinung

"Löwe, Zebra, Elefant - wildes, weites, schönes Land!" hat sich der Nürnberger Spieleverlag als Untertitel für Tembo ausgedacht -und das, obwohl man von diesem Land im Spiel überhaupt nichts sieht. Dennoch: Das Versmaß stimmt, die Tiere auch. Ähnlich harmonisch wirkt das Kartenspiel, das nicht nur optisch glänzt.
 
Natürlich hängt eine Menge vom Zufall ab. Habe ich passende Zahlen auf der Hand, die ich anlegen kann? Am besten noch mit vielen Siegpunkten? Konnte ich meine Tiere einreihen, wenn die Mitspieler gerade kein Krokodil zur Hand haben? Zwar kann man schon mitzählen, wie viele der 3 Löwen und 6+1 Krokodile bereits gespielt wurden, jedoch bleibt immer eine kleine Restunsicherheit durch die fünf unbekannten Flussstellen-Karten.
 
Allzuviel planen kann man daher nicht, sondern mehr oder weniger locker drauf los spielen. Und natürlich die Mitspieler mit Krokodilen ärgern. (Ja, das macht manchmal richtig Spaß...) Genauso gut gilt es aber abzuwägen, wann ein Elefant eingesetzt wird und wie viele Tiere der Mitspieler davon profitieren.

Fazit

Antilopen, Gnus am Nil -alles frisst das Krokodil. Außer Löwen. Die gehen nämlich nicht ins Wasser, denn es sind ja schließlich Groß-Katzen. Damit muss man erstmal klarkommen. Oder einfach gleich noch eine Partie spielen. Tembo dauert nämlich nicht lange und vermag die ganze Familie prima zu unterhalten.


2017-03-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
03.03.2017
locker gespielt und schön illustriert

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