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Datenblatt image
ID 12807

HUHN ODER EI


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Tactic [->]
Autor: Brian Spence, Garrett Donner, Michael Steer, Wendy Harris
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2-4

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20

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: hoch
Interaktion: gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 5.2 von 10
punkte

Score gesamt: 54.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Was kam zuerst, was wurde zuerst erfunden oder ist zuerst geschehen? In diesem Quizspiel geht es um feine Unterschiede, die selten leicht, aber häufig amüsant sind.

 

Regeln

Der Spielplan erinnert ein wenig an Trivial Pursuit: Es wird gewürfelt und reihum im Kreis gezogen. Das neue Feld bestimmt die Kategorie, deren Frage sich der jeweilige Spieler selbst vorlesen darf. Die Fragen der sechs Kategorien gleichen sich strukturell wie ein Ei dem anderen: Was war zuerst da: Huhn oder Ei? Wind- oder Wasserkraft? Brandenburger Tor oder Schloss Sanssouci? Wer richtig tippt, darf die Karte behalten. Danach ist jedoch immer gleich der nächste Spieler an der Reihe.

Ein wenig Interaktion gibt es aber auch: Wer bereits mindestens eine Karte sammeln konnte, darf die Kompetenz seiner Mitspieler nämlich in Frage stellen und „Herausforderung“ rufen. Stellen sich seine Zweifel als berechtigt heraus und der aktive Spieler antwortet falsch, darf stattdessen der Herausforderer die Karte behalten. Ansonsten muss er ihm eine seiner gesammelten Karten abgeben.

Manche Eier Karten beinhalten einen „Doppeldotter“, d.h. beide Antwortmöglichkeiten sind richtig. Die Karte darf dann in jedem Fall behalten werden. Wer Karten in allen sechs Kategorien sammeln konnte, muss nur noch auf das Feld in der Spielplanmitte ziehen um das Spiel zu beenden. Ein passender Wurf wird dafür nicht benötigt.

 

Meinung

Aus dem Dilemma „Huhn oder Ei“ ein Quizspiel zu machen, erscheint zunächst als schwer lösbares Unterfangen. Jedoch lassen sich viele Ereignisse relativ leicht terminieren und miteinander vergleichen. Zumindest für interessierte Fachleute. Der gemeine Spieler hingegen muss in den meisten Fällen raten, was auf Dauer nicht gerade motivationsfördernd wirkt. Nach einer vornehmlich von Neugierde getriebenen Begeisterung für die anfangs noch witzigen Vergleiche stellt sich somit relativ schnell eine nüchterne Betrachtung ein, die die Wahrscheinlichkeit auf eine Revanchepartie spürbar reduziert. Wer sich dennoch auf mehrere Partien einlässt, wird feststellen, dass sich viele Fragen mit Hilfe weniger (und einfacher) Überlegungen mit etwas mehr als 50% Trefferquote beantworten lassen. Beim titelgebenden Huhn-Ei-Problem genügt beispielsweise bereits die Feststellung, dass niemals von einem Hühnerei gesprochen wurde.

Herausforderungen sind eine zweite gute Methode, um an Karten fehlender Farben zu gelangen. Dabei eine Doppeldotter-Karte zu treffen, ist jedoch ein Risiko das stets im Hinterkopf behalten werden sollte –das aber selten kalkulierbar ist. Wer jedoch überflüssige (-also doppelte-) Karten besitzt, die problemlos abgegeben werden können, braucht keine Angst haben. Stattdessen sollte darauf geachtet werden, dem Mitspieler nicht eine Kartenfarbe geben zu müssen, die diesem noch fehlt.

Ansonsten bleibt festzustellen, dass beim Spielplan wohl bewusst auf eine attraktivere Darstellung zugunsten einer comichaften, unterhaltenderen Variante verzichtet wurde.

 

Fazit

Huhn oder Ei ist ein anfangs recht witziges Quizspiel, bei dem alberne, schwierige und sinnlose Fragen gestellt werden, die meist nur durch Glück richtig beantwortet werden können. Dank der Möglichkeit Mitspieler anzuzweifeln und dem Vorhandensein von Fragen, deren Antwortmöglichkeiten allesamt korrekt sind, liegt die Trefferquote über 50% -was für eine erfreulich kurze Spieldauer sorgt. Dieses Multiple Choice Light Verfahren (man mag es auch „Multiple Choice für Doofe“ nennen…) macht Huhn oder Ei zwar nicht zu einem Schwergewicht der Quizspielszene, kann aber immerhin für kurzweilige Auflockerung allzu trockener Spieleabende dienen.

 


2011-01-02, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5niggi
26.02.2010
5.5cp
26.02.2010
kann ganz witzig sein

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