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Datenblatt image
ID 17616

GAME OF TRAINS


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: abacusspiele [->]
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2-4

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der Eiserne Zug soll umsortiert werden. Das ist theoretisch ganz einfach, da alle Waggons durchnumeriert sind (1-88) und jeder seine eigene Lok besitzt. Allerdings gibt es da auch noch eine gemeinsame Auslage, mit der Sonderaktionen durchgeführt werden können -und davon sind teilweise auch die Mitspieler betroffen.

Regeln

Jede Waggonkarte besteht aus einer Nummer und einer spezifischen Sonderaktion. Wer an der Reihe ist, ersetzt entweder einen seiner sieben Waggons mit einer Karte vom verdeckten Nachziehstapel, oder führt die Aktion einer bereits auf diese Weise ausgetauschten Karte durch. Mögliche Aktionen sind: vertauschen zweier benachbarter Karten, vertauschen mit 1x überspringen, um 2 Felder verschieben, linke/mittlere/rechte Karte bei allen(!) Spielern austauschen.
 
Zu Beginn sind alle Waggons von der Lok aus absteigend sortiert. Es gewinnt, wer sie als Erster aufsteigend geordnet hat.

Meinung

Offenbar steht den Bahnunternehmen kein Rangiergleis zur Verfügung, denn sonst könnten sie die Lokomotive ja einfach an das Zugende schaffen und wären fertig.  Vermutlich sind Sparzwänge die Ursache, geschuldet der Tatsache, dass Game of Trains als kleines Kartenspiel sehr preiswert zu erwerben ist. (Die Logik dieser Aussage passt prima zum verfahrenen Thema, oder?) Allerdings macht bereits das hübsche Wortspiel im Titel alles wett, was es da so zu lästern gäbe.
 
Wie man es von abacusspiele mittlerweile gewöhnt ist, versteckt sich auch hier ein wahres Kleinod in der Schachtel. Das Sammeln der Zahlen weckt Erinnerungen an Ravensburgers Racko, nur dass die Karten viel schöner gestaltet sind. Für den besonderen Dreh sorgen jedoch die Aktionsmöglichkeiten, die vielfältige Entwicklungen ermöglichen. Manchmal hofft und bangt man, dass eine bestimmte Karte beim nächsten Zug noch verfügbar ist, manchmal knobelt man einfach nur nach der besten Strategie, Ordnung in die eigene Reihe zu bringen. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Austausch-Karten, da damit gezielt Züge der Mitspieler gestört werden können. An dieser Stelle kann es dann aber auch passieren, dass der Spielfluss kurz ins Stocken gerät, weil mehrere Auslagen nacheinander analysiert werden. Es bleibt aber trotzdem bei einer angenehm kurzen Spieldauer.

Fazit

Game of Trains bietet nicht nur einen lustigen Titel, sondern auch beste Unterhaltung. Racko-Fans werden hier ebenso glücklich, wie Freunde von Eisenbahnspielen -zumindest wenn sie keine stundenlange Wirtschaftssimulation erwarten.


2016-07-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
04.07.2016
nicht nur der Titel ist Klasse

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