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Datenblatt image
ID 17957

DRUIDS


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Amigo [->]
Autor: Günter Burkhardt, Wolfgang A. Lehmann
Grafik: Franz Vohwinkel

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3-5

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45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Erdenmutter Gaia schickte vor langer Zeit einmal fünf Druiden zu den Kelten, um sie in Heilkunde, Wahrsagen, Gestaltwandelung, Sternenkunde und den Schönen Künsten zu unterrichten. Man ahnt es schon: Druids ist natürlich ein fast schon klassisches Stich-Kartenspiel, bei dem es am Ende mal wieder um Siegpunkte geht.

Regeln

Es gibt fünf Farben (grün: Heilkunde, rot: Gestaltwandlung, blau: Sternenkunde, gelb: Wahrsagen, lila: Schöne Künste) mit jeweils zwölf Karten (Werte 1-12), 1x Gaia und jeweils 2x Goldene Sichel und Mistelzweig. Bei 3 oder 4 Spielern werden davon nur ca. 2/3 verwendet, zu fünft dagegen alle. Mit der Gaia-Karte wird der erste Stich eröffnet.

Grundsätzlich herrscht bei Druids Bedienzwang, eine Trumpffarbe gibt es nicht. Die höchste Karte der angespielten Farbe macht den Stich, der offen ausgelegt und nach Farben sortiert gesammelt wird. Wurde eine Sichel eingesackt, muss ein kompletter Farbstapel abgeworfen werden. Eine Runde endet vorzeitig, falls jemand alle fünf Farben gesammelt hat. Dafür wird er dann mit Punktabzug bestraft, wohingegen alle anderen so viele Erfahrungspunkte erhalten, wie die Werte der bei ihren Farben oben liegenden Karten angeben. Nach fünf Runden gewinnt natürlich der Spieler mit den meisten Punkten.

Meinung

Das Design erinnert sofort an Wizard und seine Ableger, die ebenfalls von Franz Vohwinkel illustriert wurden. Wie diese Vorbilder bilden alle Karten einer Farbe nebeneinander gelegt ein großes Panoramabild. Die Spielmechanik ist jedoch eine gänzlich andere. Hier geht es darum, idealerweise 4 Farbstapel zu sammeln, die möglichst hohe Werte aufweisen. Dieses Ziel ist üblicherweise jedoch ein eher hoffnungsloses Unterfangen, da in einem Stich meist mittlere Fremdkarten abgeworfen und somit bereits gesammelte Stapelwerte wieder verwässert werden.

Dafür gibt es einen hübschen Ärgerfaktor, denn wie herrlich leicht lassen sich üble Karten dem Mitspieler reinwürgen! Je nach Gemeinheitsgrad der Mitspieler wird es entsprechend schwierig, mit einem Blatt nicht unterzugehen, insbesondere wenn man viele hohen Karten erhalten hat. Andererseits sind zu viele niedrige Werte auch nicht wünschenswert, denn ein paar Stiche möchte man ja machen. Man will ja ein paar Punkte sammeln, nur eben nicht zu viele. Ein bischen Frustrationstoleranz ist da empfehlenswert.

Fazit

Druids sieht aus wie Wizard, spielt sich aber ganz anders. Eher wie ein klassisches Stichspiel, wenngleich es wieder Sonderkarten gibt, um nicht bedienen zu müssen. Dennoch ist die Steuerbarkeit deutlich geringer. Druids ist somit kein kommender Klassiker, aber immerhin eine interessante Abwechslung für Familien, die ein leicht zugängliches und in der Spieldauer angemessenes Kartenspiel suchen.


2017-11-01, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
15.10.2017
Hat mit Wizard wirklich nichts gemein. Außer den Illustrator. Und die Grafiken.

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