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Datenblatt image
ID 12354

WOLFMOND


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
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8-24

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30

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ab 12


Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: sehr hoch
Interaktion: sehr hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.8 von 10
punkte

Score gesamt: 59.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Es ist Nacht. Irgendwo draußen heult ein einsamer Wolf. Doch ist es wirklich nur ein Wolf? Die Dorfbewohner versetzt er jedenfalls in Angst und Schrecken, denn sie wissen zumindest eines: Wenn der Morgen graut, wird einer von ihnen nicht mehr am Leben sein…

Regeln

Die Spieler erhalten geheim verschiedene Charaktere zugelost, in deren Rollen sie tagsüber und auch nachts schlüpfen. Zu den Dorfbewohnern gehören auch solch illustre Personen wie die Wahrsagerin, der Totengräber oder der Meuchelmörder. Doch sie alle sind nicht das Problem. Das Problem sind die Werwölfe, die sich ebenfalls darunter gemischt haben. 

Während die Wölfe nachts einen Menschen töten (der damit aus dem Spiel ausscheidet), befinden die Dorfbewohner am Tage über die Exekution eines Verdächtigen. Es gewinnen schließlich die noch am Leben befindlichen Spieler, wenn die gegnerische Fraktion vollständig getötet wurde.

Meinung

Dorfbewohner und Werwölfe –wem kommt dies nicht bekannt vor? Sowohl mit den Werwölfen von Düsterwald (Asmodee) als auch mit Ted Alspachs Werwölfe (Pegasus) liegen bereits thematisch und mechanisch sehr ähnliche Spiele vor. Um genau zu sein: In allen drei Fällen handelt es sich eigentlich um dasselbe Spiel, die Unterschiede fallen eher gering aus.

Wolfmond beinhaltet vergleichsweise wenig zusätzliche Charaktertypen, nämlich acht. Begrifflichkeiten täuschen dabei nicht über die Austauschbarkeit der Personen hinweg: Obmann=Bürgermeister, Medicus=Kräuterhexe, Kuppler=Amor, etc. Auffällig ist die sehr strikte Regelauslegung, die bei den anderen beiden Spielen sehr viel mehr Varibilität aufweist. Statt mehrere Möglichkeiten aufzuzeigen wie der Spielleiter mit der Gruppe umgehen kann und welche Varianten es in bestimmten Situationen gibt, wird bei Wolfmond ein bestimmtes Vorgehen vorgegeben.

Das Design der Karten ist zweifellos ansprechender als bei Düsterwald, jedoch leider auch schwer voneinander unterscheidbar. Damit wird das Spicken beim Nachbarn ein wenig erschwert, das Risiko eines Irrtums oder einer Regelfrage jedoch erhöht. Die völlig überdimensionierte Verpackung läßt sich dagegen kaum rechtfertigen.

Fazit

Für gelegentliche Partien eignen sich alle drei Werwolf-Spiele gleichermaßen. Wolfmond empfiehlt sich dabei besonders für Neu-Werwölfe, da es mit klaren Regeln den Einstieg leicht macht.


2009-12-04, Carsten Pinnow (cp)



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LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic


Bewertungen
8.5cp
05.12.2009
man muss wirklich nicht alle drei Werwolf-Spiele besitzen...
7iceteddi
19.08.2011
Das ist mal eine Mogelpackung selbst bei der geringen Gr??e

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