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Datenblatt image
ID 16694

TRIASSIC TERROR


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Kayal Games [->]
Autor: Peter Hawes
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2-6

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120

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ab 14


f5
Bewertung angespielt: 6.8 von 10
punkte

Score gesamt: 57.5% von 100
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Rezension

Ziel

Früher war alles besser. Die Meere waren noch sauber, der Säbelzahntiger nicht ausgestorben und die größten Raubtiere wurden verharmlosend "Dinos" genannt. Dass ein maraudierender T-Rex oder eine Horde Velociraptoren für einen armen, kleinen Triceratops jedoch eher furchteinflößend war, verdeutlicht bereits der Titel. Eigentlich ist Triassic Terror aber eher für Familien gemacht.

Regeln

Der Spielplan gliedert sich in vier verschiedene Gebiete (Gebirge, Wüste, Sumpf und Wald) mit jeweils drei Habitaten. In jeder Runde werden zunächst Aktionsplättchen (sowie ab und zu Geländekarten) von der Auslage gewählt, wodurch sich die Spielerreihenfolge bestimmt. In dieser werden dann Karten und Plättchen ausgespielt, um neue Dinos einzusetzen, einzelne Herden zu vergrößern oder zu bewegen. Die Besiedlung der drei Habitate erfolgt stets nach Größe der Herde, d.h. größere Herden verdrängen kleinere. Die viertgrößte stirbt somit aus und wird entfernt.

Eine andere Möglichkeit, Populationen zu reduzieren, ist der T-Rex. Diese einzigartige Kreatur kann bis zu fünf Dinos mit einem Mal fressen, muss sich aber in ein anderes Gebiet bewegen. (Läuft sie sogar bis in das gegenüberliegende Gebiet, ist ihr Hunger etwas geringer.) Gleiches gilt für die beiden Raptoren und den Pterodactylus, die einen noch kleineren Magen haben.

Nach Ende des Trias, Jura und der Kreidezeit (jeweils 3 Runden) erfolgt eine Mehrheitswertung in den Gebieten. Es gewinnt, wer nach neun (bzw. sechs) Runden die meisten Punkte sammeln konnte.

Meinung

Die opulente Ausstattung ist beeindruckend: Neben den Holzsteinen gibt es bunte Mini-Figuren verschiedener Dinos für die Spieler, wie man sie sonst beispielsweise von Schleich im Spielwarenhandel kennt. Regelrecht überflüssig sind die vielen T-Rex-Figuren. Zwar zählt die letzte Nutzung des Tyrannosaurus beim Verdrängen und den Wertungen mit, doch hätte sich dies auch mit einem Papp-Marker realisieren lassen.

Ansonsten ist der Spielverlauf eher unspektakulär, denn geht es um einfaches Verdrängen und Mehrheiten. Klassiker wie Ursuppe oder Urland stellen weit höhere Anforderungen an die Spieler und sind auf Dauer auch interessanter. Doch die Dinosaurier-Figuren besitzen einen hohen Aufforderungscharakter und fesseln ältere Kinder (vornehmlich Jungs) immer wieder an den Spieltisch. Trotz fast schon reißerischem Titel ist die Zielgruppe daher eher im Familienkreis zu suchen und nicht bei den finanzstarken Vielspielern. Am besten spielt sich der Verdrängungsmechanismus übrigens zu viert.

Fazit

Portemonnaie Panic: Triassic Terror reßt tiefe Lücken und punktet mit einem Material-Overkill. Trotz seichter Handlung dieser Fressorgie sollten sich Dinosaurier-Fans den Inhalt dieser professionellen australischen Produktion einmal anschauen.


2014-08-06, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
01.08.2014
Ganz retten können die tollen Dinos das Spiel leider nicht...
8.5stevie3011
02.08.2014
Spannendes Strategiespiel

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