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Datenblatt image
ID 18370

TRANS EUROPA & TRANS AMERIKA


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Franz-Benno Delonge
Grafik: Alessandra Cimatoribus, Franz Vohwinkel

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2-6

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25-40

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
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Rezension

Ziel

Auch wenn man es in Zeiten von Gender-Diskussionen kaum glauben mag: In Trans Europa (bzw. Trans Amerika) geht es tatsächlich nur um konventionellen Schienenbau. Ravensburgers Neuauflage des Klassikers von Winning Moves aus dem Jahr 2002 wurde dafür komplett überarbeitet und beinhaltet einen doppelseitigen Spielplan, der die einst separaten Spiele vereint.

Regeln

Trans Amerika und Trans Europa sind im Prinzip dasselbe Spiel -nur mit einer anderen Landkarte. Diese zeigt ein wabenartiges Schienennetz, auf dem noch die Gleise fehlen, sowie 35 Städte in 5 farblich gruppierten Regionen. Jeder Spieler erhält aus jeder Region jeweils 1 Stadt geheim zugelost, die an das neue Netz angeschlossen werden muss. Zu Beginn operiert jeder für sich, von seinem Startbahnhof aus. Sobald zwei Netze miteinander verbunden wurden, wird aber am gemeinsamen Netz weitergebaut. Dafür stehen jedes Mal 2 Aktionspunkte zur Verfügung, die für einfache Strecken oder teure Brücken/Berge ausgegeben werden können.

Es gewinnt den Durchgang, wer als Erster mit seinen Städten fertig ist. Dafür darf er auf der Siegpunktleiste 4 Felder vorrücken. Wie weit die Mitspieler vorankommen, hängt davon ab, wie viele Schienen sie noch hätten legen müssen. Womit wir gleich beim ersten Unterschied gegenüber der Ursprungsversion von Winning Moves wären. Dort wurden nämlich noch Minuspunkte auf der Leiste abgetragen und die Spieldauer durch ein Entgegenkommen der Ziellinie ("Schranke") verkürzt wurde. Die Ravensburger-Ausgabe enthält zudem 19 Sonderkarten, die die Spielregeln für komplette Durchgänge verändern, indem sie beispielsweise die Gleiskosten reduzieren oder die Punktwertung variieren.

Meinung

Da sich die Kernregeln nicht vom Original unterscheiden und auch der Netzplan identisch ist, spielt sich das neue Trans Amerika weitestgehend wie das alte. Die zusätzlichen Sonderkarten bieten jedoch eine angenehme Abwechslung, die dem Spiel ansonsten auf Dauer etwas fehlt. Mit derselben Begründung ist auch die doppelseitige Karte sehr zu begrüßen, zumal der Europa-Plan für die meisten (Europäer) ohnehin der schönere ist.

Apropos schöner: Dies trifft auch auf die Kartenillustrationen und den geringfügig größeren Plan zu. Gerade Letzterer hat einen Riesenschritt gemacht: Die Gebirge halten sich nun dezent im Hintergrund, die Städtenamen sind besser lesbar, und auch auf die überflüssigen Markierungen einiger Städte (Duluth, Boston, ...) wurde verzichtet. Natürlich ist auch die neue Wertung viel eleganter und leichter verständlich.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dann aber doch noch. Und das ist gar nicht mal die vielleicht etwas groß ausgefallene Schachtel, sondern die Tatsache, dass anstelle der schönen Holzsteine nur billiges Plastik Verwendung findet. Gleise (immerhin modelliert), Bahnhofs- und Siegpunktmarker: alles nur noch Kunststoff. Schade, hier wurde eine echte Chance vertan. Wer noch eine alte Ausgabe besitzt, sollte sich da besser das Material aufheben, statt für 3 Euro zu verramschen.

Fazit

Trans Amerika und Trans Europa sind weiterhin großartige Eisenbahnspiele mit geringer Einstiegshürde. Solche von der Form, die man gerne mehrfach hintereinander spielt. Wer es noch nicht besitzt, sollte jetzt zuschlagen.


2018-12-28, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
10.12.2018
simpler, aufs Wesentliche reduzierter Klassiker. Das neue Design ist richtig gut, der Plastikkram eine Frechheit.

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