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ID 18115

THE MIND


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: Nürnberger Spielkarten [->]
Autor: Wolfgang Warsch
Grafik: Oliver Freudenreich

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2-4

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15

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.5 von 10
punkte

Score gesamt: 61.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In "The Mind - Lasst uns eins werden ...!" müssen Karten in der richtigen Reihenfolge abgelegt werden -Kommunikation ist dabei allerdings verboten! Klingt abgefahren -und ist es auch. Und es funktioniert sogar...

Regeln

Jede Runde erhalten die Spieler eine bestimmte Anzahl Karten auf die Hand: 1. Runde 1 Karte, 2. Runde 2 Karten, etc. -kennt man ja z.B. von Wizard. Diese Handkarten müssen nun in aufsteigender Reihenfolge ausgespielt werden, wobei jegliche Kommunikation verboten ist. (Auch das Zählen von Sekunden!) Gelingt dies, erhalten die Spieler regelmäßig eine Belohnung in Form eines zusätzlichen Lebens oder eine Wurfsterns.

Wird eine Zahl zu früh gespielt, werden alle übergangenen Werte abgeworfen und als Strafe 1 Leben gestrichen. Wurfsterne können bei einstimmiger Zustimmung jederzeit eingesetzt werden, um knifflige Momente zu überstehen: Dann darf nämlich jeder seine niedrigste Karte abwerfen, was sich auch nicht auf den Ablagestapel auswirkt. Eine Partie wird gemeinsam gewonnen, wenn die vorgegebene Anzahl Runden (spielerzahlabhängig: 8-12) bewältigt wird.

Meinung

Durch das gemeinsame "synchronisieren" zu Beginn einer Runde (Handflächen in die Tischmitte legen) bekommen alle Spieler ein Gefühl für den Startzeitpunkt -und somit bereits erste unterbewusste Signale zum Zeitempfinden der Mitspieler. Und genau darum geht es in The Mind: Zeitgefühl. Wie lange zögern die anderen, wie hoch mögen ihre Werte wohl sein, und wann ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Karte zu spielen? Vieles lässt sich leicht abschätzen, vor allem wenn Karten bewusst speziell behandelt werden. Lehnt sich jemand zurück und packt seine Karten neben sich? Dann hat er vielleicht nur 90er auf der Hand. Greift er schon zur nächsten Karte, zögert aber mit dem schnellen Ablegen? Dann dürfte sein Wert wohl recht nah beim aktuellen Stapelwert sein.

Dennoch gibt es immer wieder üble Situationen, die mehr oder weniger zwangsweise zum Verlust eines Lebens führen. Beispielsweise 62 und 64 bei Spieler A, 63 bei Spieler B auf der Hand. Groß ist jedoch der Jubel, wenn solche Kombinationen trotzdem in der richtigen Reihenfolge abgelegt werden. Oft geht sowas aber auch daneben, daher sollte man mit dem Einsatz von Wurfsternen nicht zu sehr geizen.

Sehr schön sind neben den Illustrationen auch die Kommentartexte auf den Levelkarten. So steigern sich die Spieler schrittweise durch erfolgreiche Geistesgleichschaltung von einem "erweiterten Bewusstsein" bis hin zu telepathischen Fähigkeiten. The Mind lässt sich übrigens auch zu fünft spielen, da fünf Leben-Karten beiliegen.

Fazit

Gefühlt-Newcomer Wolfgang Warsch ist mit The Mind ein ganz großer Wurf gelungen, der natürlich zunächst an The Game erinnert, sich von diesem aber signifikant unterscheidet. Auch wenn man es anfangs nicht glauben mag: Es funktioniert ganz ohne Kommunikation. Und gerade durch diese besondere Herausforderung werden Erfolgsmomente besonders euphorisch empfunden.


2018-03-05, Carsten Pinnow (cp)



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