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Datenblatt image
ID 18514

SONAR FAMILY


cover
Jahrgang: 2019

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Roberto Fraga, Yohan Lemonnier
Grafik: Xavier Gueniffey Durin

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2-4

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30-45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Captain Sonar hat genügend Rekruten im Meer versenkt, jetzt werden gleich ganze Familien eingezogen. Das Spielprinzip von Sonar Family ist dasselbe, jedoch wurden die Crews der U-Boote auf Captain und Funker gestutzt. Das reicht allerdings, um sich gegenseitig die Torpedos um die Ohren zu hauen...

Regeln

Die Kapitäne sind abwechselnd an der Reihe und führen jeweils 1 Aktion durch. Sie können ihr U-Boot auf der Karte um 1 Feld bewegen, das Sonar aktivieren (2 Energiepunkte/EP), auf Schleichfahrt gehen (3 EP), ein Torpedo abfeuern (4 EP) oder auftauchen. Entscheidet er sich für die Bewegung, zeichnet er sie auf seinem Plan ein -und zwar ohne dabei seine Route zu kreuzen-, nennt laut die Richtung und sammelt einen Energiepunkt. Der Funker des gegnerischen Schiffs notiert sich die Bewegung auf seinem eigenen Plan und versucht im Laufe der Partie, die Position des Gegners zu orten.

Das Kommando Sonar liefert genauere Informationen über den Aufenthaltsort des Feindes (aktuelle Zeile oder Spalte), mittels Schleichfahrt muss die Bewegung nicht kommuniziert werden. Torpedos können auf beliebige Planquadrate im eigenen Meeressektor abgefeuert werden und verursachen bei einem Treffer 1 Schaden. Wer auftaucht, muss seine exakte Position offenbaren, darf dafür aber seine bisherige Route vom eigenen Plan löschen (und wird somit manövrierfähiger). Es gewinnt, wer das feindliche Unterseeboot zum zweiten Mal trifft.

Meinung

Bei Sonar Family handelt es sich tatsächlich um eine geschickt gestutzte Version von Captain Sonar. Das Material (abwischbare Folien, Stifte, Sichtschutz, Inlay, ...) ist von gleicher Qualität, leider aber auch die nur schwer zu öffnende China-Schachtel. Dafür ist sie auf Hochglanz poliert, was man von Salzwasser-Schiffen ja eher nicht behaupten kann. Zwar gibt es auch eine vergleichbare Hektik-Variante, bei der gleichzeitig getaucht wird, normalerweise wird hier aber familienfreundlich nacheinander gespielt.

Die Hauptarbeit liegt dabei bei den Kapitänen. Sie müssen den Kurs bestimmen und auf ihren Energiehaushalt achten. Außerdem sollten sie mitprotokollieren, wieviel Energie dem Gegner zur Verfügung steht, um nicht bei einem geladenen Torpedo auftauchen zu müssen. Das Timing des Auftauchens kann ohnehin heikel sein, wenn man sich ungeschickt bewegt und dazu gezwungen wird -oder durch zu langes Zögern dem Gegner ausreichend Hinweise liefert. Die Rolle des Funkers ist nämlich ebenso wichtig, da er sich auf die Analyse der gegnerischen Route konzentrieren sollte (und den Kapitän entsprechend informieren muss). Es ist daher dringend(!) angeraten, Sonar Family nur zu viert zu spielen, denn ein Einzelspieler ist damit meist überfordert.

Fazit

Captain Sonar ist zweifelsfrei die bessere U-Boot-Simulation. Die technischen Möglichkeiten, die Hektik, die Spannung... da kann Sonar Family nicht ganz mithalten -es sei denn, es stehen "nur" 4 Spieler zur Verfügung. Dann ist die Familienversion deutlich besser geeignet -vor allem, wenn einem das klassische Schiffe versenken auf Dauer zu langweilig geworden ist.


2019-09-09, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
09.08.2019
Schiffe versenken für Erwachsene. Meist gewinnt zwar, wer den ersten Treffer landet, aber Spaß machts trotzdem.

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