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ID 15667

SEI STARK. SAG NEIN!


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Andreas Büdeker
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2-6

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ab 5


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Pegasus betritt ganz neue Gefilde: Statt um Horror oder Fantasy handelt es sich bei Sei stark, sag nein um ein Gewaltpräventionsspiel „für die ganze Familie“. 46 großformatige Spielkarten sollen den Nachwuchs auf entsprechende Situationen vorbereiten. Im Straßenverkehr gleichermaßen wie im Park oder an der U-Bahn-Station.

Regeln

Rote Karten (17x) stellen bestimmte Aufgaben oder Fragen zu möglichen Gefahrensituationen, einige davon geben bereits mehrere Antwortmöglichkeiten vor. Gelbe Karten (7x) fragen nach Daten. So wird unter anderem nach der eigenen Anschrift gefragt, der Handynummer der Eltern, der Notrufnummer der Polizei oder dem richtigen Verhalten, wenn XY beobachtet wird. Blaue Karten (8x) zeigen Fotos. Nach 20 Sekunden muss dann eine Frage dazu beantwortet werden, beispielsweise „Welche Farbe hatte das Auto?“ oder „Welche Farbe hatte die Jacke des Mannes?“ Bei grünen Karten (14x) müssen einfache Sportaufgaben gemeistert werden, so z.B auf einem Bein mit geschlossenen Augen 30 Sekunden lang zu stehen.

Falsch beantwortete Fragen werden an den nächsten Spieler weitergereicht. Es gewinnt, wer die meisten Karten sammeln konnte.

Meinung

Da hat Pegasus aber einige Fehlerchen der Erstauflage von Moritz Toys korrigiert. „Spielen Sie dieses Spiel, sooft wie möglich, dann werden Ihre Kinder diese Dinge behalten“ heißt es dort noch in der Anleitung. Und man fragte sich: Sie dürfen also behalten: Auto, Fahrrad, Blaulicht, Fluchtfahrzeug, … Nun ja, einiges halt. Aber wie bekommen sie es überhaupt? Einbrechen? Klauen? Erbetteln? Ausleihen? Darüber schwieg sich die interpunktionsschwache Anleitung leider aus. Erwartete uns hier vielleicht noch eine Erweiterung mit dem Titel „Sei schlau, brich ein“? Die Antwort läßt sich nun getrost mit "nein" beantworten. Und auch bei den Farben hat die Pegasus-Redaktion Hand angelegt: Gelb gab es vorher nämlich nicht. Und die Trennung in rot und gelb ist durchaus sehr sinvoll.

Seriös betrachtet ist die grundsätzliche Aussage natürlich grundlegend richtig: Je öfter etwas trainiert/gelernt wird, desto besser kann/weiß man es. Das mag bei den Sportaufgaben unwichtig erscheinen, doch sie dienen ohnehin primär der Auflockerung, um dem Nachwuchs nicht ganz die Lust am Spiel zu nehmen. (Anm.: Für Kinder mit Defiziten im Bereich Fitness sind sie natürlich auch Ertüchtigung. Solchen Kindern ist aber dringend ein Kindergartenplatz und/oder ein wenig austoben and er frischen Luft anzuraten.) Wichtig sind die roten und blauen Karten, denn hier bekommen die Kinder eingeimpft, dass sie niemals fremde Personen begleiten dürfen, wie sie sich verhalten sollen wenn die Eltern sich am vereinbarten Treffpunkt verspäten, und dergleichen mehr.

Fazit

Sei stark, sag nein dient nicht der Unterhaltung, sondern dem Schutz der Kinder. Zwar gibt es inhaltlich nichts Neues zu berichten, doch eignet sich der Kartensatz ausgezeichnet, um das richtige Verhalten in vielen bedrohlichen Lebenssituationen des Alltags zu besprechen. Es empfiehlt sich, das Spiel so oft auf den Tisch zu bringen, bis alle Antworten sitzen. Pädagogisch sogar sehr wertvoll.


2013-09-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
06.09.2013
empfehlenswerte Aufklärung in Sachen Sicherheit

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