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ID 18281

RUCHLOS


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Jahrgang: 2018

Verlag: Boardgame Circus [->]
Autor: Roland MacDonald
Grafik: Roland MacDonald

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2-4

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40-60

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 5.0 von 10
punkte

Score gesamt: 54.0% von 100
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Rezension

Ziel

Du willst der berüchtigste Pirat der Karibik werden? Dann musst Du ruchlos sein. Stelle Deine Crew zusammen, begib Dich auf See auf kapere zahlreiche Schiffe, um ihre wertvollen Goldschätze zu erbeuten!

Regeln

Zu Beginn jeder Runde zieht jeder 5 Karten von seinem Deck ("Schiffsstapel"), die alle reihum ausgespielt werden. Beute-Karten (Dublonen, Schätze) können zusammen gespielt werden und liefern Münzen. Crew-Karten ("Pulveraffen") können die Tavernenauslage ändern ("prügeln"), eine eigene Karte aus dem Deck entfernen ("verbuddeln") oder einen Schatz besorgen ("plündern"). Letzterer kommt entweder ins eigene Deck, oder wird zum angegebenen Preis verkauft, wobei dann zusätzlich ein paar Aktionen durchgeführt werden können.

Im Anschluss daran werden "Enterkommandos" aus den gespielten karten zusammengestellt. Dabei handelt es sich praktisch um Poker-Kombinationen, mit Straßen, Drillingen, Flush & Co. Papageien fungieren dabei als Joker. Je wertvoller die Kombination, desto mehr "Ruchpunkte" gibt es. Nach der letzten (fünften) Runde gibt es weitere Punkte für das Erfüllen der beiden "Legendären Errungenschaften", gesammelte Marker sowie Führungspersonen.

Meinung

Das Cover: Lara Croft trifft einen Schläger. Der Inhalt: wie Dominion, aber mit Piraten. Und Papageien! Man glaubt ja gar nicht, wie wichtig und beliebt diese bunten Vögel sein können -bevor man Ruchlos gespielt hat. In ihrer Jokerrolle ergänzen sie gute Blätter nämlich zu sehr guten -vorausgesetzt, bei der Deckzusammenstellung wird nicht geschludert. Aber so schlimm ist es gar nicht, dass man dort den Überblick verlieren könnte. Ihn erstmal zu bekommen, ist da schon schwieriger, denn die Anleitung hätte durchaus etwas übersichtlicher ausfallen können -beispielsweise durch das Verwenden der Aktionen und nicht der unintuitiven Kunstbegriffe.

Die Kombination von Deckbau mit Pokerelementen funktioniert hier ganz ordentlich, ist jedoch mit einem hohen Zufallsfaktor behaftet. Da es insgesamt 7 verschiedene Zielkarten ("legendäre Errungenschaften") gibt, ist aber zumindest hinsichtlich der Spielziele für Planbarkeit und Abwechslung gesorgt. Autor ist übrigens ein gewisser Roland MacDonald, der bitte nicht mit der Werbefigur "Ronald McDonald" einer populären Fast-Food-Kette zu verwechseln ist.

Fazit

Fans von Deckbau-Spielen bekommen mit den Poker-Kombis neue Facetten aufgezeigt, die für Abwechslung sorgen -was übrigens auch für das Thema gilt, denn Piratenspiele wenden sich ja dann doch meist eher an ein jüngeres Publikum. Ein Dominion wird Ruchlos an der Spitze der Beliebtheitsskala (unter den Deckbauspielen) nicht ablösen können, aber darunter ist ja auch noch ausreichend Platz.


2019-08-02, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
28.07.2019
Cooles Cover :)

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