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ID 11335

METALLURGIE


cover
Jahrgang: 2004

Verlag: Argentum [->]
Autor: Maik Hennebach
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2-4

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40

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Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 5.3 von 10
punkte

Score gesamt: 57.9% von 100
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Rezension

Ziel

Eisen, Kupfer, Silber und Gold - um diese Metalle dreht sich alles in "Metallurgie". Durch ausgespielte Karten wachsen die Metallflächen auf dem Tisch. Werden bestimmte Größen erreicht, können die Metalle abgebaut werden. Je mehr, desto besser, denn dafür gibt es Punkte. Aber nur, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist...

Regeln

Die Karten zeigen kunstvoll anmutende Symbole, die die vier verschiedenen Metalle repräsentieren. Jeder Spieler hat zu Beginn seines Zuges immer nur drei dieser Karten auf der Hand, kann sich jedoch entscheiden ob er mehrere Karten des gleichen Typs oder mehrere Karten in aufsteigender Reihenfolge spielen möchte. Eine einzelne Karte zu spielen ist natürlich ebenfalls erlaubt.

Ausgespielte Karten müssen an dem in der Tischmitte befindlichen Kartenhaufen angelegt werden. Eisen muss stets in einem bestimmten Muster (Skifahrer würden es vermutlich "Schneepflug-Muster" nennen) direkt auf den Tisch gelegt werden, die anderen Karten kommen in der entsprechenden Reihenfolge darauf. Auf Eisen darf also nur Kupfer gelegt werden, darauf dann Silber und zum Schluß Gold.

Sobald eine zusammenhängende Fläche einer bestimmten Größe entstanden ist, wird ein Teil dieser Karten entfernt und der verantwortliche Spieler erhält einen Punkt. Fläche und zu entfernende Karten werden durch die Metallart bestimmt und sind auf den Karten gut sichtbar abgebildet. Durch dabei entstehende Kettenreaktionen kann ein Spieler in nur einem einzigen Zug gleich mehrere Punkte sammeln. Anstelle nur die eigenen Handkarten auszuspielen ist es auch möglich, zunächst eine Karte vom verdeckten Nachziehstapel zu benutzen - die eventuell folgenden Handkarten müssen dann aber genauso zu dieser passen. Also entweder gleicher Typ oder aufsteigend.

Beendet wird eine Partie sofort wenn die Schlußkarte gezogen wird, die sich unter den letzten fünf Karten befindet.

Meinung

"Metallurgie" spielt sich je nach Spielerzahl sehr unterschiedlich. Während zu viert der Zufall des Nachziehens dominiert, bzw. die eigenen Möglichkeiten stark von den Aktionen der vorherigen Mitspieler abhängen, überwiegt zu zweit das taktische Element. Immer wieder können gleichartige Karten gesammelt und damit überraschende Züge durchgeführt werden. Umso wichtiger ist es deshalb, die vorhandenen Flächen einzelner Metalle nicht so groß werden zu lassen, dass der Gegenüber diese zu einer Abbaufläche erweitern kann.

Das ist manchmal leichter gesagt als getan, wenn die Karten mal so gar nicht passen wollen. Dafür kann auch beim Metallabbau darauf geachtet werden, dem Gegner nicht zuviele Gelegenheiten zu geben um seinerseits abzuräumen. Also: geschickt legen und geschickt abbauen!

Hat sich der Metallhaufen auf dem Tisch erst einmal gut gefüllt, geht langsam auch ein wenig die Ordnung verloren. Karten verrutschen ein wenig, drehen sich oder liegen quer. Farblich sehen sich die Karten ohnehin recht ähnlich, sodass ein genaues Hingucken erforderlich ist, bevor irgendwelche Aktionen geplant werden. Ein bischen mehr Mut zur Farbe hätte der Spielbarkeit vermutlich gut getan, auch wenn die Optik darunter vielleicht ein wenig gelitten hätte.

Fazit

"Metallurgie" ist ein interessantes taktisches Kartenspiel, das sich vor allem für zwei und drei Spieler gut eignet. Es besitzt Grüberlpotential und sollte deshalb bevorzugt von Schnellspielern gespielt werden. Trotz der variablen Auslagefläche wird nicht mehr Platz benötigt, als bei einem herkömmlichen Brettspiel.


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
26.04.2009
4niggi
26.04.2009
7alguenter.mkraemer
25.02.2010
Ich scheine einer der wenigen zu sein, der mit dem Spiel was anfangen kann. Dennoch habe ich meine ehem. Besucherwertung etwas gesenkt.

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