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Datenblatt image
ID 12447

MAKE N BREAK CHALLENGE


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Stefan Dorra, Manfred Reindl
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2-4

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ab 8


Material: hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: sehr gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 57.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Make ’n Break Challenge baut auf Make ’n Break auf und lässt die Spieler ebenso bunte Holzklötzchen stapeln. Diese dürfen allerdings nicht mit den Händen berührt werden –und einen direkten Vergleich mit einem Mitspieler gibt es auch noch.

Regeln

Paarweise müssen die Spieler zu Duellen antreten. Jeder erhält einen Satz bunter Bausteine sowie eine Holzzange. Eine Aufgabe in Form einer Baukarte wird in einen Klarsicht-Kartenhalter gesteckt und definiert das Ziel. Manche Baukarten zeigen klar, welche Steine wo und wie platziert werden müssen, andere geben nur die Anzahl oder die Formen der zu verbauenden Steine vor.

Zum Nachbau des abgebildeten Konstrukts darf lediglich die eigene Zange verwendet werden. Schummeleien wie Tischwackeln oder Zuhilfenahme einer Hand sind tabu. Wer die Aufgabe zuerst korrekt löst, erhält die Karte. Nicht alle Karten sind gleichermaßen schwierig, dementsprechend unterschiedlich wertvoll sind sie –was an der abgebildeten Punktzahl gut zu erkennen ist. Nach drei Duellen erfolgt ein Spielerwechsel gemäß eines festen „Spielplans“, der bei vier Spielern beispielsweise genau eine Konfrontation pro Mitspieler vorsieht. Wer am Ende insgesamt die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt.

Meinung

Während Make ’n Break hauptsächlich ein Wettlauf gegen die Zeit war, ist die Challenge zunächst ein Kampf mit dem Werkzeug. Die Bedienung der Zange erfordert nämlich eine ordentliche Portion Geschick, die nicht jedem Grobmotoriker zueigen ist und halbfertige Türmchen immer wieder einstürzen lässt. Dieses völlig andere Spielgefühl bringt unerwartet viel Abwechslung in erfahrene Make ’n Break Spielerunden, und auch die 80 Baukarten sorgen für willkommene Wechsel in Anspruch und Herangehensweise. Zwar geben die Standardkarten das zu errichtende Gebilde fest vor, doch gerade bei den anderen Aufgaben zeigt sich, dass eine schnelle und doch überlegte Planung äußerst hilfreich sein kann. Stabilität spielt nämlich eine entscheidende Rolle bei der Frage, ob ein Bauwerk einstürzt oder nicht.

Das Einsetzen einer Baukarte in den Kartenhalter funktioniert zwar problemlos, jedoch lässt sich auch beim besten Willen nicht verhindern, dass der damit beschäftigte Spieler die Aufgabe bereits beim Einsetzen sieht. Denn die Karte ist beidseitig bedruckt, schließlich sollen ja auch beide Duellanten die Aufgabe gut erkennen können. Bei 2 Spielern ist das irgendwie blöd, da hilft auch der Tipp in der Anleitung wenig, diese Tätigkeit abwechselnd durchzuführen. Als praktikabler hat es sich erwiesen, die Baukarte blind unter dem Tisch einzusetzen und den Kartenhalter dann schnell in die Mitte zu setzen.

Fazit

Make ’n Break Challenge richtet sich primär an erfahrene Make ’n Break Spieler, die nach mehr Abwechslung dürsten. Der Schwierigkeitsgrad ist durch die Holzzangen deutlich höher und stellt nicht nur für jüngere Mitspieler eine Herausforderung dar. Alternativ kann natürlich auch auf die Zangen verzichtet und nach den herkömmlichen Regeln gespielt werden –eine Sanduhr oder ein anderer Zeitmesser muss dann aber erst noch besorgt werden.


2009-07-15, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
20.06.2009
Mir reicht das "einfache" Make n Break :)
6niggi
20.06.2009
9MarkusB
09.05.2013

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