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ID 12652

LAURA UND DAS CHINESISCHE FEUERWERK


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Amigo [->]
Autor: Kai Haferkamp
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1-1

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30

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ab 5


Material: einfach
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 4.0 von 10
punkte

Score gesamt: 52.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Laura und ihre chinesische Freundin Ling-Ling müssen gegen die schwarze Wolke kämpfen! Doch sie erhalten in diesem ungleichen Duell Unterstützung vom geheimnisvollen Drachen Nian. Ein gutes Gedächtnis und ein wenig Geschick werden zusätzlich benötigt, um bei diesem Kampf Gut gegen Böse zu bestehen.

 

Regeln

20 Kärtchen mit verschiedenen Motiven aus der Laura Stern Serie werden mit den bunten Feuerwerksbildern nach oben auf der Unterlage des Kartons angeordnet. Die genaue Position der einzelnen Plättchen sollten sich die Spieler gut einprägen, da sie diese im Spiel wiederfinden müssen.

Nach einer angemessenen Wartezeit wird das Feuerwerk mit der „schwarzen Wolke“ abgedeckt. Dabei handelt es sich um eine mit einer zähen, schwarzen Masse gefüllten Plastikscheibe, die sogleich sämtliche Motive abdeckt. Nun wird eine Aufgabenkarte aufgedeckt, die drei verschiedene Motive zeigt. Reihum wird versucht, eines davon zu finden. Dazu wird mit einem „Wolkenschieber“ die schwarze Masse an der vermuteten Stelle zur Seite gedrückt. Passt das Bild, darf ein weiterer Versuch unternommen werden. Andernfalls muss eine von 20 Feuerwerkskarten zugedeckt werden, auf denen sich die gleichen Motive wiederfinden. Jedes Mal wenn eine Aufgabe gelöst wurde, werden alle freigeschobenen Bilder wieder abgedeckt.

Gelingt es auf diese Weise, sieben Aufgabenkarten erfolgreich zu meistern bevor alle Feuerwerkskarten umgedreht sind, haben die Spieler gemeinsam gewonnen.

In verschiedenen Varianten können auch einzelne Feuerwerksbilder gesucht werden. Ganz anders verlaufen dagegen die beiden Varianten zum Selbermalen: Hier werden die Plättchen zunächst so in den Karton eingesetzt, dass ihre Rückseiten zu sehen sind und zusammen einen doppelten Regenbogen ergeben. Mit Hilfe des Wolkenschiebers werden hier die Darstellungen der Aufgabenkarten abgezeichnet, während die Mitspieler erraten müssen um welches Objekt es sich dabei handelt.

 

Meinung

Der Spielaufbau gestaltet sich teilweise als etwas mühsam, da die Plättchen nicht immer so recht passen wollen und an manchen Stellen in den Karton gequetscht werden müssen. Wer sich an den bunten Rückseiten versucht, hat dagegen keine Probleme damit. Stattdessen müssen die Himmelsfelder regelrecht zusammengepuzzelt werden, bis das Regenbogenmuster fehlerfrei liegt. Im Gegensatz zum Kampf mit der Enge am Himmel ist dies aber eine angenehme und interessante Aufgabe, denn manche Plättchen sehen sich dermaßen ähnlich, dass schon ein genaues Hingucken erforderlich ist.

Die dunkle Wolkenmasse ist jedoch von einem ganz anderen Kaliber. Nur mühevoll lässt sich die schwergängige Folienfüllung zur Seite schieben, was bei den meisten Spielern zunächst ein wenig Überwindung kostet um derartig viel Kraft auf den armen, kleinen Karton auszuüben. Ist das schwarze Zeug erstmal einigermaßen zur Seite geschafft, lassen sich die darunter versteckten Abbildungen jedoch recht gut erkennen. Eher in die Kategorie „lästig“ fällt jedoch das Zuschieben von Feldern, da hier die Masse auch noch möglichst deckend und folglich gleichmäßig verteilt werden muss.

Das eigentliche Spiel kombiniert ansonsten den kooperativen Ansatz mit einem Memory-Spiel. Vom Erfolgerlebnis gemeinsam die böse Wolke besiegt zu haben einmal abgesehen also nichts wirklich Neues. Eine ganz witzige, fast Montagsmaler-ähnliche Atmosphäre entsteht bei den Mal-Varianten. Leider sind diese Momente auch wieder ganz schnell vorbei, da die zu zeichnenden Symbole sehr einfach sind, die Auswahl dagegen gering, und die Ratezeit entsprechend enorm kurz.

 

Fazit

Fans von Laura Stern dürfen sich über ein Abenteuer der mal ganz anderen Art freuen: Mit einem Feuerwerk von Varianten ausgestattet wird gemeinsam gegen die böse, dunkle Wolke gekämpft oder gegeneinander gezeichnet. Wäre die Wolke nicht so zäh, hätte das Spielerlebnis noch größer ausfallen können. Laura-Stern-Liebhabern dürfte dies jedoch egal sein.

 


2010-03-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
4cp
12.01.2010
sch?ne Idee, aber widerspenstiges Material

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