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Datenblatt image
ID 12221

KLICKADO


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Drei Magier Spiele [->]
Autor: Christian Sovis
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2-5

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15

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Material: hochwertig
Komplexität: sehr gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.8 von 10
punkte

Score gesamt: 62.5% von 100
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Rezension

Ziel

Ein kleiner Zirkusigel erprobt seine Kräfte am Trapez. Leider hat er seine Stacheln vergessen, die ihm die Spieler nun wieder mittels Magnetkraft anheften müssen.

Regeln

Zwölf lange Stäbchen mit Metallring sowie zwölf lange und 20 kurze ohne Ring werden unter den Spielern verteilt. Das Trapez ist ein Metallstab, der an zwei Holzstützen über dem Karton aufgespannt wird. An das Trapez wird der „Igel“ gehängt, ein handlicher, dreieckiger Magnet mit zwei leicht schielenden, aufgeklebten Augen.

Reihum darf versucht werden, jeweils ein Stäbchen anzuhängen –ohne dabei etwas herunterfallen zu lassen. Stürzen Stäbchen bei einem Versuch zu Boden, müssen bis zu drei Stück zum Vorrat genommen werden. Was darüber hinausgeht, kommt aus dem Spiel. Sobald ein Spieler seinen letzten Stab erfolgreich dem Igel überreicht hat, hat er gewonnen.

Meinung

Der Igel hat seine Stacheln verloren? Hallo? Hat er zu lange mit dem Schwammkopf gekuschelt, oder was? Und ein bisschen bescheuert merkwürdig sieht er auch aus. Würde es nicht in der Anleitung stehen, wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, darin einen Igel zu erkennen. Vielleicht eine Maus, die ist ja ähnlich grau. Oder ein dreieckiges Ufo mit Hühneraugen. Aber einen Igel?  

Wie dem auch sei, die spitzenlosen Mikado-Stäbchen lassen sich jedenfalls sozusagen kinderleicht dem Igel anhängen. Am Anfang natürlich nur die mit Metallring, denn sie müssen ja direkt am Igel haften bleiben. Aber schon nach dem zweiten oder dritten Stäbchen haben diese sich wunderbar verkeilt und hängen irgendwie an Trapez und „Igel“, sodass auch die metallfreien Mini-Stäbe leicht abgelegt werden können.

„Leicht“ ist dabei eher als relativ anzusehen, denn erstens verändert sich mit jedem neuen Stab der Schwerpunkt der Konstruktion, sodass diese immer wieder leicht verrutscht und sich dabei ab und zu ihrer Holzlast entledigt. Grobmotoriker mit zitterigen Händen und wenig Fingerspitzengefühl haben es besonders schwer und sammeln fleißig. Doch auch wer sich Mühe gibt und durchaus nicht als ungeschickt bezeichnet werden kann, erlebt hin und wieder die Grenzen der Physik wenn das Gesamtgewicht die zulässige Höchstgrenze maximale Traglast überschreitet. Dann macht es nämlich „rumms“ und alle Stäbchen liegen auf dem Boden.

Von solchen Gewichtsproblemen will der „Igel“ natürlich nichts wissen und stachelt die Mitspieler lieber an, sich mehr Mühe zu geben. Und das tun sie, denn Klickado ist nun mal ein Geschicklichkeitsspiel. Und Geschicklichkeitsspiele machen immer Spaß! Da das Spiel selbst in Sekundenschnelle aufgebaut und erklärt ist, wird auch aus einem zögerlichen, neugiergetriebenen Ich-will-nur-mal-reingucken im Handumdrehen eine erste Partie. Klickado lässt sich zwar auch alleine üben, mit mehreren Mitspielern wachsen jedoch Spaß und Schadenfreude.

Fazit

Mit Klickado wurde der Magneteffekt mal wieder sinnvoll eingesetzt und ein schnell erklärtes und spaßiges Geschicklichkeitsspiel für die ganze Familie gezaubert. Dass der Igel ein wenig mutiert wirkt, stört Kinder übrigens nicht.


2009-09-01, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5niggi
18.08.2009
Kurzweiliger Aufw?rmer!
6cp
02.09.2009
F?r Geschicklichkeitsfanatiker ;)

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