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Datenblatt image
ID 11160

KLAUMAU


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Nürnberger Spielkarten [->]
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2-7

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Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: sehr geringf5
Bewertung angespielt: 2.0 von 10
punkte

Score gesamt: 53.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Selten kommt es vor, doch umso erfreulicher ist es dann, wenn der Titel eines Spiels tatsächlich die richtigen Assoziationen weckt und den Käufer nicht auf eine falsche Schiene führt. "Klau Mau" ist so ein Fall, denn hierbei handelt es sich um nichts Anspruchsvolles, thematisch reizvolles oder besonders innovatives, sondern "nur" um eine Mau Mau Variante.

In Klau Mau sind die Spieler irgendwelche Ganoven, die möglichst viel ihrer letzten Beute behalten möchten. Unter den Karten befinden sich neben den Beutestücken auch Polizisten, Taschenlampen, Wachhunde, und einige andere Sonderkarten mit mehr oder weniger witzigen oder nützlichen Aktionen. Richtungswechsel kennt Klau Mau ebenso wie das Ziehen von Handkarten beim Mitspieler. Bei der Karte "Bombe" dürfen die Spieler gar vor Spielbeginn selbst definieren, welche Aktion damit durchgeführt wird - alternativ bietet der Verlag Regelvorschläge auf seiner Webseite an.

Das Kernelement von Klau Mau ist jedoch das genaue Gegenteil von Mau Mau. Bei Mau Mau versuchen alle Spieler, möglichst schnell ihre Karten loszuwerden - hier ist es jedoch genau umgekehrt. Und da dies ein Gauner-Spiel ist, darf dabei natürlich ordentlich gemogelt werden! Jedes Mal, wenn ein Spieler eine Karte nachziehen möchte, weil er angeblich "nicht bedienen kann", darf vom folgenden Mitganoven diese Behauptung angezweifelt werden. Wer zum richtigen Zeitpunkt blufft und sich nicht erwischen lässt (oder noch besser: wer schon viele Karten auf der Hand hat und tatsächlich nicht abspielen kann!), sammelt fleißig Karten.

Und je mehr Karten man auf der Hand hat, desto größer die Wahrscheinlichkeit, auch ein paar punkteträchtige Beutekarten darunter zu haben. Was grundsätzlich immer eine gute Idee ist, denn der Ablauf einer Partie ist kaum planbar und das Ende einer Partie (beziehungsweise eines Durchgangs, wenn mehrere Runden gespielt werden) kommt häufig überraschend.

Für echte Fans von "Mau Mau" und "Uno" bietet Klau Mau eine gewisse Abwechslung, auch wenn es eine Weile dauert bis die Spieler die Funktionen der einzelnen Karten verinnerlicht haben und der Spielablauf einigermaßen flüssig ist. Ob die Welt noch weitere Mau Mau Varianten braucht, steht jedoch auf einem anderen Blatt…

Fazit


2014-06-18, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
2cp
26.04.2009
2MarkusB
13.05.2013

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