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Datenblatt image
ID 12690

HORSE FEVER


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Cranio Creations [->]
Autor: Lorenzo Silva
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2-6

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90

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ab 10


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: hoch
Interaktion: sehr hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Horse Fever. Diese alte Sucht, sie lässt mich nicht mehr los. Seit ich das erste Mal an der Rennbahn stand, bin ich den Pferden verfallen. Diese Kraft, diese Eleganz. Ich weiß genau, wer ein Rennen gewinnen wird. Manchmal muss ich zwar ein wenig nachhelfen, aber Alfio und Francisco verstehen ihren Job. Macht doch mit und gebt auch ein paar Wetten ab! Umso größer wird mein Gewinn hinterher sein…

Regeln

Jedes Rennen läuft grundsätzlich gleich ab. Zu Beginn jeder Runde kannst Du Geld für besondere Aktionen, bestimmte Aufgaben, Unterstützung durch Helfer oder sogar Pferde ausgeben. Wenn Du nicht mehr flüssig bist, bekommst Du auch problemlos einen Kredit – sag mir einfach Bescheid, ich habe da Kontakte, die Dir ein gutes Angebot machen können. Auf jeden Fall brauchst Du Geld um eine Wette abgeben zu können. Du kannst wahlweise auf Sieg oder auf Platzierung tippen. Sieg ist natürlich lukrativer, aber auch riskanter. Die erworbenen Aktionskarten werden dann allesamt den teilnehmenden Rennpferden zugeordnet – womit das anschließende Rennen beeinflusst wird. Bei diesem werden nacheinander Rennkarten aufgedeckt und die auf der Quotentafel korrespondierenden Pferde entsprechend viele Felder gezogen. Ist ganz einfach und läuft mehr oder weniger automatisch.

Für Deine erfolgreichen Wetten erhälst Du viel Geld und ein paar Siegpunkte. Die Bank tauscht sogar nach jedem Rennen zwei Siegpunkte ein. Eine Serie besteht aus einer festgelegten Anzahl von Rennen, nach deren Abschluss dann der Teilnehmer mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Meinung

Mal abgesehen davon, dass die Pferde irgendwie abgehalftert aussehen – sie haben Ähnlichkeit mit Schweinen oder Ameisenbären – ist das größtenteils aus Pappmarkern bestehende Material in Ordnung. Die Spannung entsteht durch das Verlangen, die eigenen Wett-Tipps möglichst erfolgreich werden zu lassen. Und dafür werden Karten benötigt. Über 100 Stück gibt es davon im Spiel, mit zahlreichen Varianten und Einflussmöglichkeiten. Manche bringen finanzielle Vorteile (was sich insbesondere zu Beginn durchaus rechnet), andere sorgen dafür, dass der eine oder andere Gaul mal etwas schneller/langsamer zur Ziellinie sprintet.

Zum Einstieg genügt jedoch die Anfängervariante, bei der im Wesentlichen auf die meisten Karten verzichtet wird. Hier lässt sich ein Gefühl für den Spielablauf entwickeln, der sich dann mit der vollen Kartendröhnung beliebig vertiefen lässt. Wesentlich länger dauert eine Fortgeschrittenenpartie übrigens nicht, wenn die Kartentexte erst einmal bekannt sind.

Fazit

Wer es auf Dauer leid ist, bei einem Rennspiel immer wieder das eigene Gefährt/Tier irgendwie nach vorne bringen zu müssen, erlebt im Horse Fever einen erfrischend anderen Ansatz. Denn hier ist es völlig egal, wem welcher Gaul gehört – Hauptsache die Wetten stimmen. Da lässt sich herrlich spekulieren und bluffen – doch auch ein wenig Glück gehört dazu. Und dass sich Horse Fever nicht ganz ernst nimmt, verrät ja bereits das Cover. Sehr unterhaltsam.


2011-11-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6markus
15.06.2011
kein schlechtes Pferdewettspiel mit 3 verschiedenen Spielvarianten (Experte, Familie und Party)
6arkadia
15.06.2011
leider etwas entt?uschend, da zu eint?niger Spielablauf
6cp
31.10.2011
mal was anderes, nur mit dem Design kann ich mich einfach nicht anfreunden...

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