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Datenblatt image
ID 17319

HAUS DER SONNE


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Jahrgang: 2015

Verlag: Feuerland Spiele [->]
Autor: Florian Racky, Marc Klerner
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2-2

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Im Schatten des Berges Haleakala werden Statuen aufgestellt. Doch nicht alle davon werden lange stehen bleiben, denn "Haleakala" heißt "Haus der Sonne". Haleakala ist nämlich ein Vulkan.

Regeln

Die gesamte Insel ist mitsamt dem Haleakala in sechs Segmente und vier Vegetationsringe (Strand, Wiese, Wald, Gebirge) eingeteilt, über die sich die Spieler mit ihren Schamanen bewegen können. In ihrem Spielzug setzen sie entweder eine ihrer fünf Zahlenscheiben in ein Inselsegment, oder nehmen eine Scheibe zurück. Befindet sich das Fischerboot im gewählten Segment, fährt es entsprechend des Wertes der Zahlenscheibe weiter und erlaubt jedem der durch Scheiben dort vertretene Spieler, eine der beiden an diesem Strand ausliegenden Aktionskarten zu nehmen. Ansonsten wird einfach der eigene Schamane um bis zu zwei Felder weiter bewegt.

Manche Karten haben Sofort-Effekte, wie das Aufstellen einer Statue an der aktuellen Schamanen-Position, der Kauf einer Wertungskarte oder das versetzen von Lava-Chips. Lava tritt (durch Vulkankarten ausgelöst) in jeder der beiden Durchgänge vier Mal aus und sammelt sich zunächst am Krater. Zur Wertung (halber und ganzer Kartenstapel aufgebraucht) läuft sie dann entsprechend ihrer Menge den Berg hinunter und vernichtet dabei alle Statuen, die sich zu dicht am Krater befanden. (Insbesondere Bergfelder sind daher in Gefahr.) Die lukrativen Statuen sind allerdings jeweils bis zu drei Punkte wert. Hinzu kommen Boni durch erworbene Wertungskarten, sowie für gewählte Nicht-Sofort-Aktionskarten (Mehrheit Fischkörbe, alle Perlen (bevorzugt paarweise schwarz/weiß) sowie für jeden Nautilus).

Meinung

Zunächst müssen sich die Spieler darauf einstellen, mit ihren Zahlenscheiben sinnvoll zu planen, d.h. eine Strategie zu entwickeln für Schamanenbewegung und gewünschten Karten, der Platzierung der Scheiben auf den entsprechenden Segmenten (und zwar mit mehr Punkten als der Gegner!) und auch noch die Bewegungsreichweite des Schiffes mit der richtigen Zahl abzupassen. Dies ist leider nicht intuitiv und zwingt zum Nachdenken. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mitspieler jeder Planung meist einen Strich durch die Rechnung macht und entweder Mehrheiten verändert oder mit dem Schiff irgendwohin fährt, wo man es erstens nicht haben will und zweitens mit keiner verbliebenen Zahl gewinnbringend weiter fahren kann.

Auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch: Die verbliebenen Handlungsoptionen des Gegners lassen sich vorzüglich in die eigene Taktik einbauen. Dies gilt ebenso für die teilweise sehr lukrativen Wertungskarten, die entweder für sich selbst nützlich sind, oder zumindest nicht für den Gegner wirksam werden. Im weiteren Verlauf kann zudem manchmal mit geschickten Positionierungen taktiert werden.

Fazit

Diese Insel vulkanischen Ursprungs soll ein "Haus der Sonne" sein? Nun ja, die spinnen, die ... ja, wer eigentlich? Indios? Ist auch egal, denn in den verschiedenen Vegetationszonen wechseln sich taktische Geplänkel und Miniatur-Schatzsuchen ab. Das Ergebnis ist gute Unterhaltung, die je nach Charakter der beiden Spieler von lockerer Aus-dem-Bauch-Spielweise bis zur eher tüfteligen Optimierung reichen kann.


2015-12-02, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
24.11.2015
stimmungsvoll

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