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ID 16297

FUNKENSCHLAG: AUSTRALIEN & INDISCHER SUBKONTINENT


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Jahrgang: 2013

Verlag: 2F-Spiele [->]
Autor: Friedemann Friese
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2-6

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f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Uranvorkommen als Gelddruckmaschine und hartes Ringen um die knappen Rohstoffe in einem regulierten Markt – die Funkenschlag-Erweiterung Australien+Indien stellt auch erfahrene Spieler vor ganz neue Herausforderungen. Besonders beliebt sind neuerdings bewusst verursachte Stromausfälle...

Regeln

In Australien fällt der Anschluss leicht: JedeKUR Stadt darf für 20 Elektro angeschlossen werden. Weniger leicht tut man sich dort mit Kernkraft, denn diese wird nicht genutzt. Stattdessen werden die Uranvorkommen ausgebeutet und an einem internationalen Markt verkauft. Technisch bedeutet dies, dass die Spieler wie gehabt Atomkraftwerke kaufen, die jedoch nicht für das Kraftwerkslimit zählen. Sie produzieren auch keinen Strom, sondern verkaufen entsprechend viel Uran zum aktuellen Marktpreis. Dieser wiederum steigt jede Runde durch die internationale Nachfrage der Rohstofftabelle.

In Indien sind dagegen alle Rohstoffe sehr, sehr knapp und teuer. Demzufolge werden sie auch nur reihum und einzeln verkauft. Müllkraftwerke erfordern zudem einen zusätzlichen Rohstoff. Die größte Gefahr lauert jedoch in zu schneller Expansion: Schließen die Spieler in einer Runde mehr als 2 neue Städte pro Spieler an, kommt es zum nationalen Stromausfall. Und dann sind Strafzahlungen fällig: 3 Elektro pro Anschluss.

Meinung

Kraftwerke nicht zur Stromproduktion zu verwenden, sondern als reine Finanzinvestition zu betrachten, erfordert zunächst etwas Umdenken bei den Spielern. Zwar sind die letzten Kernkraftwerke oft nicht mehr so rentabel, da sie meist ca. 2-3 Runden zur Amortisierung benötigen, doch gerade in Phase 2 stellen sie lohnende Alternativen dar, wenn man eigentlich gar keinen Bedarf an neuen Kraftwerken hat. Das Rohstoffmanagement ist mit fünf Karten zwar etwas komplexer als mit nur drei, den Spielfluss hemmt dies jedoch nicht.

Ganz anders sieht es in Indien aus: Die Rohstoffe sind teuer und werden gleichverteilt verkauft, die Städte können beliebig angeschlossen werden. Dies mag auf den ersten Blick fair klingen, ist jedoch klar überreguliert und dehnt die Spielzeit unnötig, ohne dabei einen zusätzlichen Reiz zu schaffen. Als Spaßfaktor geht bestenfalls noch durch, den führenden Spielern durch eine zielgerichtete Expansion in eine ordentliche Strafzahlung zu stürzen. Was die Spieldauer insgesamt um weitere 1-2 Runden verlängert.

Fazit

Netzausbau in Indien grenzt schon fast an Masochismus, eignet sich allerdings aufgrund der vielen Gleichmachereien recht gut für neue Spieler. Viel spannender dagegen sieht es in Down Under aus, denn auf der anderen Seite der Erdkugel kommt durch den Uranverkauf eine interessante, neue Komponente ins Spiel. Indien muss man nicht, Australien sollte man ausprobieren.


2013-11-24, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
13.11.2013
empfehlenswerte Erweiterung

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