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Datenblatt image
ID 14065

ESELSBRüCKE


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Ralf zur Linde, Stefan Dorra
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3-12

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.6 von 10
punkte

Score gesamt: 59.2% von 100
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Rezension

Ziel

Die Eselsbrücke: eine kleine Erinnerungsstütze, um sich Zusammenhänge zu merken. Durch die Konstruktion kleiner Geschichten sind auch Dutzende verschiedener Begriffe kein Problem. Sind diese besonders originell und einprägsam, profitiert auch der Erzähler davon.

Regeln

Die Spieler sind reihum am Zug und erzählen in den ersten fünf Runden kurze Geschichten –die Eselsbrücken. Die darin vorkommenden Begriffe (drei bis fünf Stück) werden zufällig gezogen und auf den Tableaus der Spieler abgelegt.

In den letzten fünf Runden müssen sich nun die Mitspieler an die Geschichte erinnern. Jeder erhält dazu ein einzelnes Begriffsplättchen (soweit verfügbar) und muss versuchen, die anderen Begriffe zu nennen. Dies geschieht ebenfalls reihum. Korrekt benannte Begriffe werden als Siegpunkt gestapelt –wer jedoch einen Fehler macht, muss bis zu sieben (!) seiner Punkte wieder abgeben. Spezielle „Stop“-Plättchen im Stapel bremsen den Verlust. Ein solches erhält, wessen Geschichte so originell war, dass die Mitspieler komplett fehlerfrei alle Begriffe nennen konnten.

Handelt es sich beim letzten noch offenen Begriff um genau das Plättchen, das man selbst erhalten hat, muss stattdessen ein Begriff identifiziert werden, der verdeckt auf einer Wolke in der Tischmitte liegt. Danach wird dieses durch das eigene ausgetauscht –ohne es vorher noch einmal den Mitspielern zu zeigen. Schließlich sollten die ja die Geschichte kennen und somit auch wissen, welcher Begriff noch übrig ist. Nach insgesamt 7 Runden gewinnt, wer die meisten Plättchen gesammelt hat.

Meinung

Viele, viele Plättchen erfreuen das Auge jedes fleißigen Auspöpplers. Wie schon bei Ranking (selber Autor und Verlag) gehören zahlreiche Bild-Begriffs-Plättchen zum Spielmaterial. Nur mit dem Unterschied, dass die Verwendung bei Eselsbrücke viel passender, origineller und lustiger ist. Je merkwürdiger die Begriffe und absurder die Story, desto leichter können sich die Mitspieler eine Geschichte merken. Ob nun eine Spinne von der Baum-Schule hängt, ein Nachbar geschlagen wird oder der Bürgermeister aus Italien stammt- manche Dinge bleiben sogar länger haften.

Da die Spieler sich beim Nennen der Begriffe abwechseln, fällt das Erinnern oft leicht. Aber eben nicht immer, denn das Spiel lässt sich leider auch leicht zerstören. Wird beispielsweise keine sinnvoll zusammenhängende Geschichte erzählt, bleiben nur Fragmente in den Hirnen der Spieler hängen und Teile der Story werden vergessen. Sind Geschichten so aufregend wie das Feuilleton, bleibt ohnehin nichts übrig, was sich die Spieler merken können oder wollen.

Doch selbst das Erzählen guter Geschichten wird nicht immer belohnt. Denn sobald auch nur ein einziger Mitspieler keine Lust hat oder unkonzentriert war, gibt es kein Stopp-Plättchen. Wer einen derartigen Gesellen hinter sich und einen Gute-Nacht-Geschichten-Erzähler vor sich hat, kann sich also auf einiges gefasst machen. So kann es passieren, dass am Ende nur ein einziger Spieler überhaupt noch Plättchen übrig hat.

Fazit

Lustige Geschichten lassen sich leichter merken als gedacht –dies beweist das originelle Eselsbrücke. Allerdings erfordert es auch einiges an Konzentration sowie passende, sprich „geeignete“ Mitspieler. In der richtigen Runde macht Eselsbrücke auch richtig viel Spaß.


2011-05-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
22.04.2011
l?sst sich leider leicht kaputt machen. In der richtigen Runde sehr lustig.
7niggi
22.04.2011
..... nur, wenn die Mitspieler auch wirklich dahinter stehen und Lust drauf haben
8.5KleinerEsel
03.02.2012
Sogar mit kleineren Kinder sehr gut spielbar, wenn sie Spa? am fabulieren haben. Klasse Spiel!
8mueslipapa
16.02.2012
Sch?nes Familienspiel.

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