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ID 18472

ESCAPE DYSTURBIA: MöRDERISCHER MASKENBALL


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: homunculus Spiel [->]
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1-8

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90

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Einer der berühmtesten Einwohner der Metropole Dysturbia, der exzentrische Millionär Henrik de Graaf, ist während seines eigenen Maskenballs plötzlich verschwunden. Und da ist Blut. Doch es gibt gewisse... Gründe, nicht gleich die Polizei einzuschalten. Also kommen Sie bitte schnell vorbei, um die Sache aufzuklären, bevor die verbliebenen Gäste nach Hause wollen!

Regeln

Der Mörderische Maskenball bildet den Einstieg in die dystopische Spielwelt des homunculus Verlags. Die Spieler wählen Privatermittler aus 8 Charakteren, jeder mit eigenem Spezialwissen ausgestattet (sprich: Jeder vermag an ein, zwei Stellen zusätzliche Hinweise zu geben). Die Geschichte beginnt mit dem Eintreffen am Tatort, dem noch immer laufenden Maskenball, bei dem alle Verdächtigen verkleidet sind. Es folgen einige Rätsel, die gemeinsam zu lösen sind, bis der Täter schließlich gefunden wurde. Das Ganze dauert nicht länger als 90 Minuten und verläuft bis auf eine Ausnahme zerstörungsfrei. Für diese Ausnahme liegt nicht nur ein Ersatzblatt bei, auch eine Druckvorlage steht auf der Verlagswebseite zur Verfügung.

Meinung

Da sind sie also: Angus Montgomery, Olivia Lupin, Alice, Carl Mac Sweeney, Miyu Moto, Ada Svoboda, Matteo D'Amico und Enno Funzel. Doch wen soll man wählen? Die Hintergrundgeschichten lassen keinen brauchbaren Hinweis darauf zu, welcher Charakter empfehlenswert wäre. In der Anleitung heißt es lediglich lapidar, dass man wenigstens 2 Figuren benötigte, um alle Rätsel lösen zu können. Nach ersten Einschätzungen ist es eine gute Idee, zumindest Olivia und Angus im Team zu haben, um nicht an der einen oder anderen Stelle heftig knobeln zu müssen. Die meisten Rätsel sind aber auch nicht so schwer (aber auch nicht trivial!), sodass sich der Fall in den vorgegebenen 90 Minuten gut schaffen lässt. Im Notfall hilft das Heft mit deutlichen Tipps weiter.

Die Rätsel selbst sind sehr unterschiedlich. Zwischen mehreren (im Gegensatz zu Unlock gut erkennbaren) Point-and-Klick-Stellen müssen u.a. die maskierten Anwesenden durch Zuordnung ihrer Cocktails identifiziert, ein echtes Mailpostfach (per PC oder Smartphone) gehackt und ein passender Dietrich zusammengepuzzelt werden. Letzteres ist auch das einzige Element, bei dem Spielmaterial zerstört wird. Hierfür gibt es aber in der Schachtel bereits eine zweite Ausfertigung und zusätzlich eine Druckvorlage auf der Webseite des Herstellers. Die einmal ausgeschnittenen Teile können allerdings auch ohne großen spielerischen Verlust einfach für das nächste Mal aufbewahrt werden.

Natürlich hat auch Dystopia ein paar Schwächen. So sind die Rätsel zwar thematisch stimmig, aber nicht übermäßig innovativ. Das zu Beginn ausgesprochene Verbot, nicht mit den Anwesenden zu sprechen, wird niemals aufgehoben, obwohl die Kommunikation mit ihnen zwingend notwendig ist, sobald der zweite Raumteil aufgedeckt wird. Wirklich enttäuschend ist aber nur die Tatsache, dass die Entscheidung der Spieler am Ende keine echten Auswirkungen hat und das Spiel immer mit demselben Ergebnis endet.

Fazit

Der Mörderische Maskenball bietet mehr Story als die meisten anderen Escape-Spiele. Die Aufgaben sind auf mittlerem Niveau und können auch eine größere Gruppe von 6 Spielern gut beschäftigen. Kurzum: ein toller Einstieg für den Verlag und eine schöne Spielerfahrung. Da freuen wir uns schon auf die nächsten Abenteuer. Darauf einen Dystopolitan!


2019-06-21, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
28.03.2019
gelungenes Escape-Spiel

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