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ID 17627

DIE VILLA DES PATEN


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Gmeiner-Verlag [->]
Autor: Jörg Domberger
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2-4

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30

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Der Pate hat sich im Keller seiner Villa verschanzt und diese mit 13 Leibwächtern gespickt. Da müssen die Ermittler gut zusammenarbeiten, um die bösen Buben (und Mädels) einen nach dem anderen auszuschalten und schlussendlich den gesuchten Oberbösewicht verhaften zu können.

Regeln

Die Patenkarte wird von vier Leibwächterkarten abgedeckt, über die wiederum ein Raster von 3x3 weiteren Leibwächtern gelegt wird. Auf ihren verdeckten Vorderseiten zeigen sie alle zwei bis vier Symbole (rot/Pistole, blau/Polizeiauto, gelb/Handschellen, grün/Dienstmarke), die zur jeweiligen Festnahme benötigt werden. Genau diese Symbole befinden sich auch auf den Polizei-Karten, die unter den Spielern verteilt werden und von denen jeder zu Beginn vier Stück auf die Hand bekommt.

Für jede Verhaftung bestimmen die Spieler selbst, wer als "Einsatzleiter" beginnt und welcher erreichbare (außen liegende, freie) Verbrecher gefasst werden soll. Dabei können die Hinweise der Leibwächter-Rückseite genutzt werden (beispielsweise "2. Symbol ist blau", oder "kein rotes Symbol"). Der gewählte Gegner wird dann aufgedeckt und reihum eine Symbolkarte in der jeweils benötigten Farbe ausgespielt (Reihenfolge beachten!). Alternativ können auch zwei gleichfarbige als Joker gespielt oder eine Karte abgeworfen werden (wenn man denn gar nicht kann oder will). Im Anschluss an die Verhaftung darf jeder Spieler dennoch nur 1 Karte nachziehen.

Das Team gewinnt, wenn es gelingt, den Paten dingfest zu machen bevor die Polizei-Karten aufgebraucht sind. Der Schwierigkeitsgrad dafür wird übrigens durch die Anzahl der zu Beginn bereitgestellten Karten festgelegt.

Meinung

Thema und Mechanismus passen mal wieder zusammen wie Tischbein und Haartrockner. Immerhin bleibt sich der Gmeiner-Verlag mit seinen Krimispielen treu, da verzeiht man auch die nicht ganz so hübschen Illustrationen. Erfreulich ist hingegen, dass Die Villa des Paten durchaus zu unterhalten vermag. Voraussetzung ist, dass sich die Ermittler jedes Mal wirklich gut abstimmen, ihre Kartenhand gut einschätzen und möglichst immer sichergehen, nur das jeweilige Minimum an Karten ausspielen zu müssen. Der niedrigste Schwierigkeitsgrad kann von Erwachsenen dann auch übersprungen und mit dem "schweren Spiel" begonnen werden. Am interessantesten dürfte wohl das "sehr schwere Spiel" sein, das aber immer noch gute Chancen bietet, erfolgreich sein. Wählt man hingegen das "extreme Spiel", bleibt kaum noch Spielraum und von einem Versagen der Einsatzkräfte sollte ausgegangen werden.

Fazit

Die Villa des Paten ist ein geruhsames, kooperatives und abstraktes Spiel, das den Ermittlern dennoch keine Ruhepausen gönnt und sich bequem in unter einer halben Stunde bewältigen lässt. Es funktioniert in jeder Besetzung gut, erfordert zu viert aber mehr Abstimmung.


2016-09-10, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
22.08.2016
sehr einfache Grafik und hat auch nichts mit einer Villa zu tun, trotzdem ganz nett

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