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Datenblatt image
ID 18331

DIE ROTE KRALLE


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: Corax Games [->]
Autor: Antoine Noblet
Grafik: Gyula Pozsgay

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2-4

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20-30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 3.5 von 10
punkte

Score gesamt: 51.0% von 100
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Rezension

Ziel

Auf der Flucht vor einem mächtigen Syndikat sollten zwei bis vier Spieler so wenig Beweise wie möglich hinterlassen. Ansonsten droht nämlich die Gefangennahme durch den berüchtigtsten Ermittler – der Roten Kralle.

Regeln

Zunächst wird in Kartenform die Ermittlungsreihe aufgebaut, bevor in allen vier Farben sieben Karten ausgelegt werden. Jede Farbreihe erhält zwei zufällige (verdeckte) Beweismarker. Last not least erhalten die Spieler ihre Handkarten ausgeteilt und schon kann es losgehen.

In seinem Zug spielt der aktive Spieler eine Handkarte aus. Abhängig vom Symbol und der Farbe der Karte nimmt er sich dann die passenden Farbkarten von einer Reihe. Die Symbole erlauben ggf. auch den Mitspielern die Auswahl einer Karte o.ä. Sobald eine Farbkartenreihe abgeräumt ist wird sie abgerechnet. Die beiden Spieler mit den meisten Karten dieser Farbe erhalten die Beweismarker. Diese können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben (zumeist sind es negative Effekte). Auf diese Weise werden auch die Fortschritte auf der Ermittlungsreihe abgehandelt. Das Spiel endet, sobald ein Spieler das letzte Feld der Reihe erreicht hat. Der Spieler mit den wenigsten Beweismarkern hat dann gewonnen.

Meinung

Wer sich die Einleitung und die Ablaufbeschreibung sowie die Rückseite der kleinen Schachtel durchliest, erwartet wahrscheinlich ein thematisch dichtes Kartenspiel für eher erwachsene Krimifreunde. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Rote Kralle handelt von Mäusen auf der Flucht, und empfohlen ist das Ganze (zu Recht) ab acht Jahren. Damit ist klar, dass Die Rote Kralle primär ein Familien- und Kinderspiel ist. Das Thema ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen, aber das trifft ja zugegebenermaßen auf die meisten Spiele zu.

Doch wie sieht es nun mit dem Spielspaß aus? Antwort: geht so. Die Rote Kralle ist sicherlich kein Rohrkrepierer, aber Großes Kino sieht anders aus. Die Veröffentlichung ist letztendlich nur ein durchschnittliches Kartenspielchen, das definitiv nicht die Klasse von beispielsweise Hornochsen erreicht. Auch der Wiederspielreiz hält sich in deutlichen Grenzen.

Fazit

Wer sich mit grauem Mittelmaß zufrieden gibt, kann der Roten Kralle gerne eine Chance geben und sich ein eigenes Bild machen.


2019-07-01, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
3.5heavywolf
08.01.2019

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