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Datenblatt image
ID 17360

CODENAMES


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Czech Games Edition [->]
Heidelberger Spieleverlag [->]
Autor: Vlaada Chvatil
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2-12

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.5 von 10
punkte

Score gesamt: 59.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Codewörter sind toll. Man kann Dinge geheim kommunizieren... also solange der Gegenüber die Nachricht versteht, versteht sich... und Ihre Gegner sollten vielleicht auch nicht unbedingt sofort herausfinden können, was Sie da von sich gegeben haben... vor allem aber sollten Sie sich vor dem Attentäter in Acht nehmen.... ach, wissen Sie was? Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Regeln

Gespielt wird in zwei Teams, die jeweils einen Geheimdienstchef bestimmen. Diese beiden Chefs kontrollieren die Aufstellung der 5x5 Begriffskarten, hinter denen sich verschiedene Personen verbergen: 8 bzw. 9 Agenten der beiden Organisationen, ein Killer, sowie ein paar unbeteiligte Passanten. Abwechselnd geben sie ihren Teams nun Hinweise, welche Personen eigene Agenten sind und kontaktiert werden sollen. Das Problem dabei: Jeder Hinweis besteht aus nur einem einzigen Begriff, sowie aus der Zahl -und zwar der Anzahl Begriffskarten, auf die sich das Codewort bezieht.

Nach jedem Hinweis gibt das jeweilige Team mindestens einen Tipp ab, maximal aber (Hinweiszahl +1) viele. Der gewählte Begriff wird mit einer passenden Charakterkarte (rot/blau/neutral/Killer) abgedeckt und es darf weiter geraten werden, sofern ein eigener Agent korrekt identifiziert wurden. Im Normalfall gewinnt das Team, das alle eigenen Agenten kontaktieren konnte. Es verliert allerdings vorzeitig, wer den Attentäter wählt.

Meinung

Wer glaubt, es handele sich hierbei um ein triviales Kommunikationsspielchen, liegt falsch. Es ist nämlich recht herausfordernd und setzt ein Mindestmaß an Sprachgewandheit und Kreativität voraus, aus dem Gewirr ausliegender Begriffe ein paar einigermaßen zusammenhängende zu identifizieren und ein sinnvolles Codewort zu formulieren -noch dazu ohne das Risiko einzugehen, die Mitspieler womöglich zum Attentäter zu lotsen. Im Normalfall gelingt es, auf zwei Personen hinzuweisen, drei sind bereits ziemlich gut, und vier so ziemlich das Maximum, das sich manchmal herausholen lässt.

Wie Codenames letztlich in der Gruppe ankommt, ist dennoch schwer vorauszusagen. Es lässt sich einerseits bereits mit spielerfahrenen Dreizehnjährigen wunderbar bestreiten, wohingegen selbst manche Erwachsenen ein generelles Problem damit haben, auch mal um die Ecke zu denken. Richtig Spaß macht es allerdings ohnehin erst mit mindestens vier Teilnehmen.

Ein großes Plus ist die Variabilität des Materials. Die doppelseitig bedruckten Karten reichen alleine schon für acht Partien mit völlig unterschiedlichen Begriffen, doch durch immer neue Anordnungen ist die Vielfalt schier endlos. Allerdings sind insbesondere die Geheimdienstchefs gut beraten, vor dem Benennen eines Hinweises die Kartenbegriff lieber einmal mehr zu lesen. Allzu regelmäßig führen kleine Fehler beim Lesen nämlich so völlig irreführenden Hinweisen, wenn beispielsweise aus "Mangel" ein "Magnet" wird...

Fazit

Wenn die Spielerzusammensetzung funktioniert, ist Codenames ein wirklich grandioses Kommunikationsspiel -eines der besten seiner Art.


2016-03-28, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
9cp
22.03.2016
Kommunikationsknaller
8.5niggi
22.03.2016
...in der richtigen Runde; ja: es gibt "falsche" ;-)
8Ragnaros
24.08.2017
8CasaNoctis
12.12.2017
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12.12.2017
8Robert
12.12.2017
mit größeren Gruppen wunderbar
8tommek
12.12.2017
1Orobuu
12.12.2017
6
7.5ycb123
12.12.2017
8nele2505
06.09.2018
Es hängt immer von der Gruppe ab. Ich hatte schon sehr viel Spaß und auch sehr wenig, man muss einen ähnlichen Kommunikationsstil und Humor haben.

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