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Datenblatt image
ID 13887

COCO SCHNIPP


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Amigo [->]
Autor: Manfred Ludwig, Wolfgang Ludwig
Grafik: Barbara Stachuletz

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2-4

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20

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ab 5


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wenn sich Affen im Urwald langweilen, kratzen sie sich ein wenig am [zensiert]. Sie ärgern ihre Mitaffen, lausen ihre Partner zum dritten Mal und schreiben Drehbücher für Nachmittags-Soaps alberne Gedichte. [Naja, eigentlich können Affen gar nicht schreiben, aber so macht der Satz wenigstens Sinn.]

Und manchmal werfen sie auch mit Kokosnüssen. Natürlich nicht irgendwo in die Gegend, sondern zielgerichtet in Wasserlöcher. Und weil Affen eben Affen sind, machen sie dies nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. [Um eventuellen Schmerzensgeldforderungen durch Kunden präventiv entgegenzuwirken, hat sich der Verlag jedoch entschieden, keine echten Kokosnüsse zu verwenden, sondern kleine Plastikhälften. Die werden auch nicht geworfen, sondern geschnippt.]

Regeln

Der Einfachheit halber beschränkt sich Coco Schnipp auf ein einzelnes Wasserloch, das sich genau in der Spielplanmitte befindet und wiederholtes Opfer der allgemeinen Affen-Übermütigkeit wird. Jeder Spieler hat eine eigene durch zwei Kunststoff-Busch-Reihen begrenzte Bahn zum Schnippen sowie drei halbe Kokosnüsse. Eine gelbe, eine rote und eine blaue.

Reihum wird ein vierseitiger Farbkreisel gedreht, der (anstelle eines Würfels) die zu benutzenden Kokosnüsse bestimmt. Diese werden von den Spielern schnellstmöglich und gleichzeitig in Richtung Wasserloch geschnippt. Wessen Nuss dem Loch am nächsten kommt (idealerweise direkt hinein rutscht) ohne dabei umzukippen, darf mit seiner Affenfigur ein paar Felder vorwärts ziehen. Wird der Joker erdreht, darf der aktive Spieler in aller Ruhe allein auf das Loch zielen, das er dann aber auch treffen muss.

Wer ziehen konnte, darf anschließend noch eine Krokodil-Hindernis-Figur auf ein beliebiges Feld setzen. Es gewinnt, wer zuerst mit seinem Affen im Ziel ankommt.

Meinung

Affen sind ulkige Wesen, weshalb auch das Spielmaterial ungewöhnlich ist. Die Kokosnüsse wurden schon mit Schokoladenpralinen verwechselt, der Kreisel sieht aus wie ein aufgespießter Würfel. Was vermutlich daran liegt, dass er auch einer ist. Dass die Buschreihen teilweise nur schwer in die Vertiefungen des Spielplans zu bekommen sind, könnte auch ein Grund dafür sein, dass die Affen lieber in den Lianen herumtoben.

Spaß macht der Unfug aber trotzdem, zumal das Zielen aufs Wasserloch gar nicht so schwer ist. Nicht einmal für so unerfahrene Mitaffen wie Dich und mich. Bei jüngeren Mitspielern empfiehlt es sich, der Empfehlung der urwäldlichen Anleitung zu folgen und den ollen Aligator zunächst nicht zu verwenden.

Fazit

Hier toben früher oder später auch die Spieler, die sich ebenfalls zum Affen machen und einen ordentlichen Spaß an der Schnipperei entwickeln. Bei jüngeren Mitaffen Mitspielern muss zwar gegebenenfalls ein wenig Rücksicht auf ihre Reaktionszeiten genommen werden, doch einen echten Silberrücken stört das nicht, denn Coco Schnipp kommt auch in reinen Erwachsenenrunden gut an.


2011-04-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5niggi
03.04.2011
6.5cp
03.04.2011
Wer h?tte gedacht, das halbe Kokosn?sse so viel Spa? machen k?nnen...

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