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Datenblatt image
ID 18298

CITY OF ROME


cover
andere Namen: The Great City of Rome
Jahrgang: 2018

Verlag: abacusspiele [->]
Autor: Matthew Dunstan, Brett J. Gilbert
Grafik: Martin Hoffmann, Claus Stephan

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2-4

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60

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Kaiser Nero hat offenbar gute Arbeit geleistet, denn nun ist es an der Zeit, die ewige Stadt neu zu errichten. Dafür darf sich jeder als Baumeister versuchen und einen eigenen Entwurf vorlegen. Der größte Dilettant landet im Kolosseum.

Regeln

Zentrales Element bei City of Rome ist ein kleiner Aktionsstreifen, auf dem jeder zu Rundenbeginn seine Position wählt. Je weiter vorne man sich platziert, desto eher darf aus den angebotenen Gebäudeplättchen gewählt werden. Je weiter hinten man landet, desto mehr kostenlose Aktionspunkte stehen anschließend zur Verfügung. Damit darf dann 1 Gebäude in die eigene, maximal 4x4 Felder große Auslage platziert und 1 Produktion durchgeführt werden. Reichen die kostenlosen APs nicht aus, können weitere gegen Geld erworben werden.

Sukzessive entstehen so komplette Wohnsiedlungen und zahlreiche Einzelgebäude. Am Ende jeder Runde gibt es eine kleine Wertung, nach der siebten Runde eine große. Da werden dann die einzelnen Wohngebiete (je nach Wertigkeit mit Faktor 2, 3 oder 4) mit der Anzahl angrenzender verschiedener öffentlicher Gebäude multipliziert und für x Aquädukte 2x²+2x Punkte eingestrichen. [Wir haben die Tabelle mal in eine mathematische Formel umgewandelt. ;-)] Für Tempel, Geld, Einflussmarker und Einflusswertungskarten muss dagegen nicht groß gerechnet werden.

Meinung

Willkommen im Club der häßlichen Grafiken! Das sah schon auf dem PC vor 20 Jahren nicht besonders gut aus, und heutzutage erst recht nicht. Die naive 3D-Darstellung auf den Plättchen räumt den Gebäudeillustrationen nur etwa die Hälfte der Fläche ein, der Rest ist triste Einheitsfarbe. Carpe Diem lässt grüßen. Ist zwar von einem ganz anderen Verlag, aber optisch durchaus vergleichbar.

Erfreulicherweise ist auch die spielmechanische Qualität vergleichbar gut. Es macht nämlich einen Heidenspaß, die eigene Stadt (oder einen Teil davon, völlig egal) sukzessive wachsen zu sehen. Man fiebert mit, ob es gelingt, die Planungen (sprich: Wunschgebäude) so umsetzen zu können, wie man sich das vorgestellt hat. Natürlich möchte man am liebsten jedes Mal maximal viele freie Aktionspunkte bekommen, aber oft gibt es dann doch attraktive Auslagen, an denen auch andere Mitspieler großes Interesse zeigen. Jeder einzelne Zug erfordert somit sorgsames Abwägen -sowohl bei der Wunschposition auf der Aktionsleiste, as auch bei der Suche nach der besten Lage für die neu erworbenen Gebäude.

Fazit

Wie gut, dass es Kaiser Nero gab. Sonst wäre City of Rome wohl kaum in dieser Form entstanden, oder? Wenn man über die graphischen Einschränkungen hinweg sieht, ist diese Form der Stadtplanung aber eine schicke Sache.


2019-08-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
15.08.2019

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