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Datenblatt image
ID 15925

CIAO CASH


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Murmel [->]
Autor: Jörg Gubler
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2-6

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30

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ab 8


Material: einfach
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: hoch
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Mit Geld kann man Wünsche kaufen. Das sorgt für Glücksmomente. Zumindest bei Ciao Cash, dem kompakten Kartenspiel einer Basler Schuldenberatungseinrichtung, das weit unterhaltsamer ist, als es der Herausgeber vermuten lässt.

Regeln

Die Spieler sind reihum am Zug, in dem sie zunächst einen Lohn in Form von zwei Geldkarten erhalten und anschließend eine Wunsch/Ereignis-Karte aufdecken. Handelt es sich dabei um ein Ereignis, wird dieses ausgeführt und die Karte ausgelegt. Ein Wunsch (z.B. Hobby, wohnen, Nahrungsmittel oder Multimedia) wird dagegen wahlweise zum Festpreis gekauft (und ebenfalls ausgelegt), oder an den Höchstbieter versteigert. In letzterem Fall darf sogar ein zweites Mal gezogen werden. Außerdem darf mit den Mitspielern verhandelt und eine bereits ausliegende Karte ge- oder verkauft werden.

Sobald der Kartenstapel leer ist, werden die Glückspunkte addiert, die sich auf allen Wunsch/Ereignis-Karten befinden. Abzüge gibt es für nicht zurückgezahlte Kredite, Boni für Restgeld und für das Erfüllen aller auf der eigenen Charakterkarte gelisteten Wünsche bzw. der genannten Aufgabe. Es gewinnt der glücklichste Spieler -also der mit den meisten Punkten.

Meinung

So, also mal zum Mitdenken: Eine Schuldenberatungeinrichtung produziert ein Spiel, bei dem es darum geht, möglichst viel Geld zu bekommen und dieses möglichst schnell auszugeben. Für die ganzen materiellen Wünsche, die eben kostspielig sind. Ist das nicht kontraproduktiv? Oder regt es tatsächlich zum Nachdenken an? Auf jedenfall sorgt es für kontroverse Diskussionen und hat damit zumindest Aufmerksamkeit erlangt. Fakt ist: Wer sich dazu verleiten lässt, für seine Wünsche Kredite aufzunehmen, gelangt nicht nur dank der eigentlich moderaten Zinsen (10% pro Runde) in eine Schuldenspirale, sondern vor allem durch die eigene Gier. Wer aber am Ende -und das kommt gefühlt oft überraschend und plötzlich- seine Kredite noch nicht zurückgezahlt hat, hat aufgrund der horrenden Punktabzüge praktisch keine Chance. Und genau darüber sollten betroffene Individuen der Zielgruppe einmal nachdenken.

Fazit

Wer den Investitionsversuchungen erliegt, erfährt am eigenen Leib, weshalb der Titel perfekt passt und auch dem Anliegen des Herausgebers entspricht. Doch auch das Spiel selbst macht Spaß, ist interaktiv und kurzweilig -und abgesehen von seinen hässlichen Illustrationen rundum gelungen.


2013-04-04, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
28.03.2013
hässliche Illustrationen, aber sonst recht unterhaltsam

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