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Datenblatt image
ID 18146

CHILL & CHILI


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Jahrgang: 2017

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Lenny Herbert
Grafik: Anne Pätzke

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2-5

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Der Winter ist vorbei, die Gartensaison hat begonnen: In Chill & Chili wenden wir uns dem Gemüseanbau zu.

Regeln

Reihum wird jedes Mal genau eine Aktion durchgeführt: Karte kaufen, Karte auslegen (anbauen) oder die Hälfte der Chips aus dem Teich nehmen. Beim Kartenerwerb hat man dabei die Wahl zwischen acht ausliegenden Gemüsekarten (Kosten: je 1-4 Münzen), dem verdeckten Gemüse-Marktplatz-Stapel (kostenlos) und vier verschiedenen Sonderkarten (1-3 Münzen). Ausliegende Sonderkarten haben permanente Effekte. So sorgt beispielsweise der Dünger für automatischen Kartennachschub, wenn ein Gemüse neu angebaut wird. Dazu muss man allerdings je nach Sorte zwei bzw. drei gleiche Karten auf der Hand haben. Die einzige Ausnahme bildet der Kürbis, dessen Wertigkeit dafür am Ende auch nicht festgeschrieben, sondern von seiner Beetgröße abhängt.

Die Chips fungieren gleichzeitig als Wasser (Vorderseite), Geld (Rückseite) und Rundenzähler. Zu Beginn jedes Zuges wird nämlich einer davon vom Vorrat in den Teich geschoben. Die Partie endet entsprechend, sobald der Vorrat aufgebraucht ist. Beim Bezahlen landen sie dagegen im Brunnen, einer kleinen Pappkonstruktion am Rande des Marktes. Unabhängig von ihrer Herkunft muss man sich jedoch jedes Mal entscheiden, ob man erhaltene Chips als Geld oder Wasser verwenden will. Letzteres wird auf die eigenen Beete gelegt, die unterschiedlich durstig sind. Vollständig bewässerte Beete sind am Ende jedoch doppelt so wertvoll.

Meinung

Ach, so ein Gemüse hat´s gut: den ganzen Tag faul in der Sonne liegen und saufen, was das Zeug hält. Dabei ist es eigentlich völlig egal, was man anbaut. Ob Tomaten, Paprika, Karotten, Blumenkohl oder Kürbis: Jedes Beet punktet. Daher sollte man zum einen darauf achten, eher sparsame Pflanzen zu erwerben und zum anderen so früh wie möglich zwei Sonderkarten zu erwerben. Schließlich soll ihr Effekt ja möglichst lange wirken.

Das auffällige Material ist gut durchdacht: Bei dem Teich handelt es sich um ein Plastikschälchen im Schachteleinsatz, der von einer Pappscheibe abgedeckt wird. Das regelmäßige Hineinschieben der Chips gerät somit zur Fingerübung -wenn auch zu einer, die immer wieder gerne mal vergessen wird, weil man in Gedanken schon bei seiner nächsten Aktion ist. Diese Aktionen wiederum bieten kaum taktische oder strategische Tiefe und überfordern auch jüngere Mitspieler nicht. Erfahrenere Spieler konzentrieren sich daher auf das Optimieren des Pflanzendurstes und dem Ausprobieren, welche Sonderkarten man wirklich braucht -beziehungsweise in welcher Kombination: Ist Dünger Pflicht? Braucht man Schubkarre und Gießkanne? Oder ist am Ende eigentlich doch alles egal, Hauptsache man bekommt viel Wasser aus dem Teich?

Fazit

Das beschwerliche Jäten entfällt, und auch mit der lästigen Schädlingsbekämpfung müssen wir uns nicht beschäftigen: Chill & Chili ist ein Familienspiel, das sich tatsächlich auch so entspannt genießen lässt, wie es der Titel suggeriert. Wem Bohnanza zu kompliziert ist, wer einen schicken Teich sein Eigen nennen möchte, und wer nicht immer nur irgendwelche Bohnen anbauen mag, kann sich hier schon mal ganz gemütlich auf das Frühjahr einstellen.


2018-03-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
20.02.2018
entspannter Gemüseanbau ohne großen taktischen Anspruch

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