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Datenblatt image
ID 16133

BLACK SPY


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: abacusspiele [->]
Autor: Alan R. Moon
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2-6

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45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Black Spy ist ein optisch fast schon klassisches Stichspiel, bei dem man wie bei Herz versucht, Minuspunkte zu vermeiden. Hier ist allerdings nicht Herz die böse Farbe, sondern Schwarz. Besonders unangenehm fallen die schwarzen Spione (7er) ins Gewicht, wohingegen die Spione der anderen vier Farben als einzige Karten negative Minuspunkte verursachen.

Regeln

In jeder Farbe gibt es elf Karten (Werte 1-11), zudem sind fünf weitere schwarze Spione dabei. Schwächere schwarze Karten sind bei der Abrechnung nur 1 Punkt wert, stärkere bis zu 5 Punkte, die Agenten sogar 10. Spione der bunten Farben sorgen dagegen für -5 Punkte.
 
Grundsätzlich wird nach den üblichen Stichspielregeln gespielt. Allerdings werden hier am Rundenbeginn drei Karten geschupft (an einen Mitspieler weitergegeben), analog wie bei Tichu und Herz an wechselnde Mitspieler. Außerdem gibt es zwar Bedienzwang, aber keinen Trumpf. Dafür darf die ausgespielte Karte auch mit demselben Wert einer anderen Farbe bedient werden. Die Partie endet, sobald jemand die notwendige Anzahl Minuspunkte erreicht hat. (Das Einzige, was er dann gewonnen hat, ist Erfahrung -hoffentlich.)

Meinung

Ja, der Vergleich mit dem beliebten Windows-Solitärspiel Herz ist ziemlich treffend. Im Gegensatz zum Ramsch bei Skat sammeln die Spieler meist lange Ketten weniger Farben und versuchen, ihre punkteträchtigen, schwarzen Karten frühzeitig abzuwerfen. Manchmal klappt das ausgezeichnet, manchmal hat man aufgrund der Kartenverteilung keine Chance. Zu welchem Zeitpunkt man noch versucht Stiche zu machen und wann man lieber abwirft, erfordert etwas Übung. Wenn man den Bogen erstmal raus hat, macht Black Spy jedoch einen Riesenspaß.
 
Taktiker dürfen sich sowieso freuen, denn es sind stets alle 60 Karten im Spiel und wer Lust hat, darf mitzählen. Wichtiger ist es allerdings, sich zu merken, welcher Mitspieler bei welchen Farben nicht mehr bedienen muss und eventuell abwerfen könnte. Insbesondere der linke Nachbar sollte stets als Betriebsrisiko betrachtet werden. Aber sollte es einmal überhaupt nicht laufen, kann man auch einen Durchmarsch probieren. Wenn das klappt, kassieren alle anderen jede Menge Punkte.

Fazit

Black Spy ist eine hervorragende Herz-Variante, die jedem ans Herz gelegt werden kann, der Stichspiele mag. Mit Schwarzem Peter hat das Ganze glücklicherweise überhaupt nichts zu tun.


2017-03-24, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
20.02.2017
klassisches Kartenspiel à la Hearts

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