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Datenblatt image
ID 14090

ARSCHBOMBE


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Zoch [->]
Autor: Bernhard Lach, Uwe Rapp
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2-4

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 4.5 von 10
punkte

Score gesamt: 53.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Sommerzeit, Schwimmbadzeit. Zeit für Planscher, Ausdauerschwimmer, Kunstspringer, Wasserballer und Abkühlungsbedürftige. Kurzum: für Wasserratten aller Art. Den größten Spaß haben dabei sicherlich diejenigen, die sich mit ihrem Hinterteil voran aus möglichst großer Höhe in die Fluten stürzen und mit ihrer Arschbombe für Unterhaltung sorgen.

Regeln

Jeder Spieler erhält sechs Springerkarten: drei „Rabauken“ und drei „Kunstspringer“. Das Plansch Schwimmbecken wird durch Beckenrand-Karten begrenzt, die als Rechteck ausgelegt werden. Reihum springen die Wasserratten dann ins Becken, bis schließlich alle ihren Platz im Wasser gefunden haben.

Wer einen Rabauken ins Wasser hüpfen lässt, muss einen vom Nachbarspieler bestimmten Badegast nass spritzen. Dies trifft zu, wenn der Rabauke die Karte des anderen Gastes berührt. Ein Kunstspringer muss dagegen so landen, dass er keine andere Karte berührt. In beiden Fällen muss sich der Spieler aufrecht hinstellen und die Spielkarte aus Augenhöhe fallen lassen. Rabauken liefern bis zu 3 Siegpunkte, je nach Überdeckungsgrad. Der Wert der Kunstspringer steigert sich von Runde zu Runde und beträgt maximal 6.

Wer die doppelte Punktzahl kassieren möchte, muss einen Spezialsprung wagen. Rabauken werden dazu sitzend von der Seite in das Becken geworfen. Kunstspringer (vom 10-Meter-Turm) springen nicht mehr aus Augenhöhe, sondern müssen oberhalb des Kopfes gehalten werden.

Minuspunkte gibt es immer dann, wenn eine Karte das Wasser verfehlt und den Beckenrand berührt oder gar neben dem Becken landet. Nachdem alle Karten ins Becken gesprungen sind gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Meinung

Irgendwie wirkt der Missbrauch des Beckens als Punkteleiste unästhetisch. Aber immerhin funktioniert er, um bei diesem Kartenspiel den aktuellen Punktestand transparent darzustellen. Weit weniger transparent ist die eigentliche Aufgabe bei Arschbombe, die zwar lustig sein soll, aber doch eher vollständig sinnfrei ist. Und vor allem: Es ist kaum steuerbar, wohin eine Karte nun fällt. Ob sie ins Leere trifft oder auf einem bereits im Becken befindlichen Badegast landet, ob sie auf den Beckenrand knallt oder einen halben Meter daneben fliegt –all das ist weitestgehend Zufall. Ein genaues Zielen ist definitiv nicht möglich.

Dies hat zur Folge, dass die Spieler schnell die Lust an Arschbombe verlieren. Was schade ist, denn der auffällige Titel hatte mehr versprochen. Irgendwie.

Fazit

Lustiger Titel, spaßfreie Tätigkeit. Um Arschbombe unterhaltsam zu finden, muss man wohl schon einige Liter Sangria konsumiert haben. Allerdings dürfte es dann nicht mehr so leicht sein, die Punkteberechnung fehlerfrei hinzubekommen.


2011-05-26, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
20.03.2011
nicht ganz ?berzeugend
4niggi
21.03.2011
braucht man auch nicht

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