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Datenblatt image
ID 17951

ALI BABA


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: White Goblin Games [->]
Autor: Martino Chiacchiera, Remo Conzadori
Grafik: Denis Martynets

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2-4

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Sesam, ich esse Dich! Hm, nein... Samson, bücke Dich! Hm, auch nicht... Sesam, öffne Dir! Hm, Grammatik... Kriegsfuß... egal. Irgendwann ist die Schatzkammer offen und die Spieler können sich an den Reichtümern bedienen, die in der Höhle da so aufgestapelt herumlungern. Für große Aufteilungsalgorithmen ist jedoch keine Zeit, denn bald schon kehren die 40 Räuber zurück. Und so greift sich jeder, was er in die Finger bekommen kann...

Regeln

Die Schatzplättchen liegen verdeckt in einem 5x5 Felder großen Raster nebeneinander. Darauf befindet sich eine weitere Ebene mit 4x4 Schätzen, auf denen 3x3 liegen, die schließlich von 2x2 abgedeckt werden. Letztere sind frei und aufgedeckt und können somit genommen werden. Dies geschieht reihum, wobei neu frei gelegte Plättchen sofort aufgedeckt werden und damit ebenfalls wählbar sind. Insgesamt bleiben sechs Plättchen übrig, die verdeckt beiseite gelegt und nicht verwendet werden.

Die Hintergrundfarbe eines genommenen Schatzes entspricht dem Zauber, der sofort genutzt werden darf:

  • rot: 5 Punkte
  • blau: 2 Punkte für jedes aufgedeckte Plättchen (oder 2 falls Quadrat)
  • beige: 2 Punkte für jeden gesammelten Schatz dieser Sorte
  • grün: zusätzlich benachbartes Plättchen nehmen (ohne Zauber)
  • gelb: 1 Plättchen von einem Gegner nehmen
  • weiß: bestimme Schatz oder Zauber, der in der folgenden Runde nicht genommen werden darf

Sobald der letzte Schatz aufgedeckt wurde, wird am Rundenende abgerechnet. Für jede Schatzart gibt es umso mehr Punkte, je mehr Plättchen davon gesammelt wurden (1, 3, 6, 10, 15, 21). Wer einen geringeren Glücksanteil bevorzugt, kann eine der Schatzarten aus dem Spiel lassen.

Meinung

10 Schätze in 6 Hintergrundfarben -da ist es gar nicht so einfach, 5 oder gar 6 Stück einer Sorte zu sammeln. Doch genau darauf kommt es hauptsächlich an, da der Punktezuwachs enorm ist. Gerne lässt man sich zwischendurch von roten Dingen verlocken, obwohl grüne und vor allem gelbe meist lukrativer sind. Durch das Stehlen vom Mitspieler zerstört man zwar so gut wie nie wichtige Sammlungen, jedoch bedeutet jedes einzelne Plättchen mindestens 1 Punkt mehr (eher 2) -und für den Gegner entsprechend weniger.

Ob man nun Teppiche, Kronen, Statuen, Truhen, Rubine, Schwerter, Diamanten, Ringe, Lampen oder Krüge sammelt, ist dabei völlig egal. Auch strategisch lässt sich kaum etwas planen, da es stets nur wenige Handlungsoptionen gibt, die zudem immer erst kurz vorher aufgedeckt werden. Dafür muss man beim Umdrehen gut darauf achten, die restlichen Teile der Pyramide nicht zu start zu verschieben oder gar Punktemarker von der direkt herum laufenden Leiste zu stoßen. Gerade Letzteres kommt leider häufiger vor.

Fazit

Ali Baba ist ein nettes Familienspiel mit taktischen Finessen (und Ärgerfaktor), aber ohne großen strategischem Anspruch. In reinen Erwachsenenrunden empfiehlt es sich, auf eine Schatzart zu verzichten.


2017-09-29, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
28.09.2017
eher gemütliches Plättchenabgreifen, mit starkem Sammelreiz und Abzügen für das Material/Handling

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