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Datenblatt image
ID 15893

ASANTE


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Rüdiger Dorn
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2-2

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40

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Asante („danke“ in Suaheli) ist der offizielle Nachfolger zu Jambo, das 2005 zum Spiel des Jahres nominiert war. Es besteht aus komplett anderen Karten in unverändertem Design, die auch mit Jambo kombiniert werden können. Die wichtigsten Regeln bleiben unverändert.

Regeln

Wie bei Jambo verfügen die Spieler in ihrem Zug über 5 Aktionen, die sie zum Ausspielen, Anwenden und Nachziehen von Karten verwenden können. Letzteres muss (wie gehabt) als Erstes erfolgen, behalten werden darf dabei stets nur die letzte Karte. Während Personen und Tiere bestimmte Ereignisse auslösen und Warenkarten zum Kauf/Verkauf der abgebildeten Handelsgüter (Schmuck, Fell, Tee, Seide, Früchte, Salz) zum Festpreis dienen, werden Gegenstände an die ausliegenden Heiligen Orte angelegt. Diese Orte gelangen dadurch auf die (gegnerische) Spielerhand und können kostenlos zusätzlich eingesetzt werden. Sie ermöglichen das Nachziehen einer zusätzlichen Karte (Ruwenzori-Gebirge), ein zusätzliches Einkommen (Victoria-Wasserfälle), eine weitere Aktion (Okavango-Delta), das Austauschen einer Ware (Ngorongoro-Krater) oder einfach eine beliebige dieser Sonderaktionen (Kilimandscharo). Je mehr einer Sorte gesammelt werden, desto stärker ist der Effekt. Ausliegende Gegenstände können immer wieder benutzt werden, manchmal sogar durch den Gegner. Es gewinnt der reichste Spieler, sobald zum Startkapital von 20 weitere 40 hinzuverdient wurden.

Meinung

Asante hat nicht nur neue Kartentexte, sondern auch eine andere Typenverteilung. Es gibt weniger Waren und Gegenstände, dafür mehr Personen -und vor allem die Heiligen Orte. Deren Wirkung sollte allerdings nicht überschätzt werden, denn Gold wird immer noch durch Warenhandel verdient. Am prinzipiellen Ärgerfaktor, der bereits bei Jambo vorhanden war, hat sich daher wenig geändert. Wer die passenden Karten bekommt und einen hohen Warendurchsatz erreicht, erspielt sich schnell einen nicht mehr aufzuholenden Vorsprung. Pech beim Nachziehen kann dagegen frustrierend sein.

Erschwerend kommt hinzu, dass die "kleinen Marktstände" weggefallen sind, die für mehr Flexibilität im Lager gesorgt haben. Zwar sind die Warenkarten hier nicht mehr so starr und variieren von 1 bis 4 Stück, doch helfen 4 Säcke Reis eben auch nicht, wenn nur drei Plätze noch frei sind. Gekauft und verkauft werden darf nämlich nur komplett, sodass mehrere 4er Karten schnell die Hand verstopfen können. Umso wichtiger ist viel Kartennachschub, der die Auswahl passender Karten erleichtert. Doch dieser lässt sich nur schwer steuern, ist er doch ebenfalls vom Erhalten und Vorhandensein bestimmter Karten abhängig.

Fazit

Asante ist schwieriger zu steuern als Jambo, das etwas ausgewogener erscheint. Als Ergänzung/Erweiterung zu diesem ist es jedoch uneingeschränkt zu empfehlen, da auf diese Weise viele neue, interessante Kombinationen von Aktionen möglich werden.


2013-06-17, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
07.06.2013
unterm Strich genauso gut wie Jambo
6niggi
01.06.2013
ich mag Ärgerspiele nicht wirklich gern

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