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ID 15878

IM GROßEN ZAUBERWALD


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: HUCH! [->]
Autor: Carlo A. Rossi
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2-4

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20

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ab 5


f5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 55.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Eine erfolgreiche Hexe braucht einen starken Zaubertrank. Die Zutaten dafür findet sie im Wald -mit Hilfe eines Laubrechens Zauberrechens. Der Wald wird aus dicken Pappteilen auf dem Schachtel-Einsatz errichtet und besteht aus Boden, Baumkrone und zahlreichen Baumstämmen. Die Zutaten liegen in Form farbiger Holzwürfel auf dem Waldboden herum.

Regeln

Die Spieler wählen reihum als „Zaubermeister“ eines ihrer Zahlenplättchen, das ihnen vorschreibt, wie viele Zutaten sie in ihrem Zug beschaffen dürfen. Diese werden mit der Harke einfach in die Vertiefung der eigenen Schachtel-Ecke („Korb“) geschoben. Das Problem dabei: Gleichzeitig dürfen auch die Mitspieler ihrerseits Würfelchen einsammeln. Die Schwierigkeit besteht für alle darin, möglichst genau diejenigen Zutaten zu sammeln, die auf ihren Zauberplättchen vorgegeben sind. Wer dies nicht beachtet, muss zur Strafe wieder Würfelchen in den Wald zurück bringen. Es gewinnt, wer sein drittes Plättchen füllt.

Meinung

Da der „Meister“ stets nur zwei, drei oder vier Zutaten sammeln darf, ist ein einzelner Zug schnell vorbei. Dies bedeutet aber, dass auch die Mitspieler nicht komplett wahllos sammeln können, sondern immer die für ihren Trank erforderlichen Würfel jagen sollten. Im Prinzip ist dies also genauso leicht -vorausgesetzt, die Holzwürfelchen liegen einigermaßen zugänglich. Die zahlreichen Pappstangen (pardon: Bäume) behindern nämlich mehr als man es zunächst vermuten mag. Insbesondere wenn die ersten Aufträge bereits erfüllt sind und die Anzahl verfügbarer Ziele im Wald spürbar abnimmt. Da die Waldkonstruktion nach jedem Zug ein Stück gedreht wird, sind die Chancen zumindest ausgeglichen, in weniger zugänglichen Waldvierteln sammeln zu müssen.

Als großes Ärgernis stellt sich die billige Pappe heraus, die für die gesamte Baumkonstruktion verwendet wurde. Jedes Zusammenstecken beschädigt den Stamm zunehmend, jedes Drehen hakt, Ersatzstangen gibt es keine. Statt Spaß droht also Frust, der leicht durch den Einsatz von Kunststoff hätte verhindert werden können. Aber so handelt es sich leider um einen typischen Fall von „kaputt gespart“.

Fazit

Im großen Zauberwald haben Kinder durchaus ihren Spaß beim hektischen Einsammeln der Zaubertrank-Komponenten. Auf- und Abbau der Papp-Konstruktion ist ohne elterliche Hilfe kaum möglich, doch auch sonst kann das Material nicht überzeugen. Ein ähnliches, aber etwas günstigeres Spiel ganz ohne Dickicht ist Shaun das Schaf – Köttelalarm von Kosmos.


2013-07-13, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7niggi
09.06.2013
kleiner Abzug wegen Materialschwächen, sonst TOP
4cp
09.06.2013
tolle Idee, aber mit grottig schlechtem Material umgesetzt. So macht das nur wenig Spaß.

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