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ID 14148

DIE GNOME VON ZAVANDOR


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Lookout Games [->]
Autor: Torsten Landsvogt
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2-4

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75

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ab 10


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Gnome Zavandors lieben es Edelsteine zu schürfen und dadurch reich zu werden. Und Maschinen, die ihren Reichtum noch weiter vermehren können, finden sie natürlich auch ganz prima. Doch da es auf der Welt schon genug Zwerge gibt, bleiben die Gnome lieber auf, in und bei Zavandor und schürfen fleißig weiter. Schließlich müssen sie sich ja nebenbei auch noch um die Schürfrechte kümmern und die Marktpreise der herrlichen Diamanten, Rubine, Smaragde und Saphire im Auge behalten.

Regeln

In diesem Spiel hat Zavandor die Form eines fünfzackigen Sterns, der aus fünf Schürfgebieten besteht. Die wiederum von einem kleinen Wandergnom im Uhrzeigersinn bereist werden – dieser kleine Quälgeist Kerl hat nämlich die Aufgabe, die einzelnen Schürfrechte an den Zwerg zu bringen. Doch die Spieler können natürlich auch andere Aktionen ausführen: Edelsteine zu Marktpreisen kaufen oder verkaufen, Schmuckstücke und Artefakte erwerben, Edelsteine tauschen oder einfach nur ein paar Goldtaler nehmen. Mit den Talern dürfen zudem Bodenproben durchgeführt werden um herauszufinden, welche Edelsteinarten sich wo verbergen – sehr nützlich, wenn in der entsprechenden Region Schürfrechte angeboten werden.

Nach jeweils drei Aktionsrunden folgt eine einzelne Schürfrunde, bei der die Spieler Edelsteinkarten gemäß der Anzahl ihrer Rechte erhalten. Bedauerlicherweise ist das jeweils erste Schürfrecht einer Art jedoch immer nur halb so viel wert. Apropos wert: Alle Tätigkeiten, die direkt mit den Edelsteinen in Verbindung stehen, haben einen Einfluss auf den Marktpreis dieser! Kaufen, verkaufen, Rechte erwerben, schürfen – der Preis muss jedes Mal angepasst werden. Genauer gesagt der Zielpreis, denn für jeden Edelstein gibt es gleich zwei Marker: aktueller Preis und der in der Folgerunde gültige „Zielpreis“.

Wer ein Artefakt besitzt, darf zusätzliche Vorteile für sich beanspruchen. Ein Gnomunculus steigert die Aktionszahl, ein Alchemat spuckt regelmäßig Gold aus. Ein Konvertor liefert Joker-Edelsteine, ein Absauger kassiert bei Mitspielern mit wenn diese schürfen. Und ein Emeromobil verschenkt Rabattmarken, mit denen günstiger eingekauft werden kann. Sämtliche Gegenstände liefern – wie auch die Schürfrechte – Siegpunkte. Und wer davon die erforderliche Menge (je nach Spielerzahl 16 bis 20 Stück) erreicht, gewinnt.

Meinung

20 Prozent auf alles – außer Rubine. Denn die stehen bereits am Preisminimum. Nun, ganz so schlimm sollte es nicht kommen, denn die Wirtschaft Zavandors ist selbstregulierend. Schließlich können die Spielerzwerge ja rechtzeitig erkennen, wie sich die Kurse verändern werden und entsprechend reagieren. Zumindest solange die Spieler nicht mehrheitlich auf Bodenproben verzichten und sich selbst mit ihren neuen Plättchen überraschen. Wer kann, besorgt sich deshalb frühzeitig ein lustiges Artefakt, mit dem sich garantiert etwas flexibler spielen lässt. Da die Effekte der einzelnen Gerätschaften zudem kumulativ wirken, lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen. Es sollte allerdings nicht vergessen werden, dass alle Gegenstände nicht nur Fähigkeiten besitzen, sondern auch recht teuer sind. Gegen Spielende sollte daher etwas sparsamer mit solchen Investitionen umgegangen werden.

Außergewöhnlich groß geraten ist die Startspielerfigur der Startspielergnom– und dies selbst im herkömmlichen Sinn. Leider halten seine Papp-Standfüße nicht ganz so gut, können aber aus Platzgründen auch nicht zusammengeklebt werden. Zumindest nicht, wenn er hinterher wieder in den Karton gestopft werden soll. Von diesem „riesigen“ Manko einmal abgesehen kann das Material der Gnome aber rundum überzeugen: Hervorragende Anleitung, dicke Pappteile, jede Menge Zip-Tüten sowie klar und gut illustrierte Karten und Plättchen.

Fazit

Nachdem sich die Zwerge zuletzt ausgiebig in den Minen von Zavandor herumgetrieben haben, wird nun der Fokus auf den wirtschaftlichen Aspekt gelegt. Allerdings recht oberflächlich, um keine potentiellen Käufer zu verschrecken. Damit ist aber auch die Einstiegshürde etwas niedriger anzusetzen, was den Gnomen von Zavandor durchaus gut tut. Wem also Versteigerungen grundsätzlich schwer im Magen liegen und wer trotzdem nicht auf atmosphärisch attraktive Handelsmechanismen verzichten mag, darf sich über die Gnome freuen. Denn trotz ihrer knappen Statur macht das Schürfen und Handeln mit ihnen richtig Spaß!


2011-08-29, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
15.08.2011
sch?nes kleines Wirtschaftsspiel

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